Meeting Promis in Berlin

Besuch 1 – September 2014





Denkmäler verschönern – geht auch in Berlin



 Berlin ist auch eine Stadt, an die ich sehr schöne Erinnerungen habe. Dies liegt zum einen daran, dass wir dort immer viel Spaß hatten und auch daran, dass ich bei beiden Besuchen mit Schatzi-Moppel andere Promis (ich bin schließlich selbst (fast) einer!) getroffen habe und mit ihnen fotografiert wurde.

Der erste Besuch in Berlin war im September 2014. Der Moppel hat mittels Crowd Funding den Dreh eines Films unterstützt und auch Karten für die Premiere in Berlin bekommen. Vor der Filmpremiere sind wir ein bisschen durch Berlin getingelt, haben die üblichen Plätze abgeklappert und Fotos gemacht. Typischer Touri-Kram eben, das muss auch in Berlin sein, wenn man das erste Mal zusammen dort ist. Das Schatzi war in ihrer wilden Jugend schon zweimal dort, aber das war ohne den Moppel und mich und zählt daher nicht. Dadurch kannte sie sich zumindest ein wenig aus und war nicht ganz so orientierungslos wie üblich.
Die Siegessäule

Danach ging es also zur Filmpremiere nahe dem Bahnhof Zoo von Wish I was here. Eigentlich hatte der Moppel nur Karten für die Premiere, aber durch eine kleine Verwechslung, die wir aus verständlichen Gründen nicht aufgeklärt haben, sind wir beim Meet & Greet gelandet. Da saßen wir drei (der Kuschel war da noch nicht dabei) also mit breitem Grinsen und haben gewartet, dass der Star des Films den Raum betritt. Dieser war kein geringerer (aber auch kein höherer) als Zach Braff, dem einen oder anderen vielleicht bekannt als J.D. aus Scrubs. Ich habe das zwar nicht geschaut, kannte ihn aber trotzdem und naja, man nimmt ja, was man an Promi so kriegen kann, nicht wahr?

Zach Braff begrüßte also alle Anwesenden und ging dann von Tisch zu Tisch, um mitgebrachte DVDs, Poster usw. zu signieren und Fotos mit den Fans zu machen. Schließlich kam er auch an unseren Tisch. Nein, kein Sorge, ich wurde nicht signiert. Aber Schatzi-Moppel haben ihn gefragt, ob er denn ein Foto mit mir machen würde und das hat er tatsächlich getan. Mensch, war ich happy. Mein erstes Foto mit einem Star! Der Film hat uns auch recht gut gefallen und die Messlatte für einen neuen Berlin-Besuch wurde aufgrund der positiven Ereignisse doch ganz schön hoch gelegt.

 

Zach Braff & ich

Besuch 2 – November 2016

 

Dementsprechend habe ich mich auf den zweiten Berlin-Besuch Anfang November 2016 auch sehr gefreut. Anlass war in diesem Fall ein Gladbach-Auswärtsspiel bei der Hertha. Das Spiel war bereits am Freitagabend, sodass wir mit dem Flieger am späten Nachmittag von Stuttgart nach Berlin gereist sind. Vom Flughafen ging es mit dem Bus ins Hotel und dann quasi direkt weiter ins Stadion. Wie üblich durfte ich nicht mit zum Spiel, sondern habe es mir mit Bibo und Kuschel im Hotel gemütlich gemacht und das Ganze auf dem Grobi-Fon verfolgt. Wir haben damit auf jeden Fall das bessere Los gezogen, denn wir hatten es schön warm und als das Spiel zu doof wurde, haben wir einfach das Grobi-Fon ausgeschaltet und gekuschelt. Schatzi-Moppel dagegen haben in einem furchtbar kalten Stadion ein furchtbares Spiel schauen müssen und konnten es nicht mal durch anständiges Bier besser machen, das gab es nämlich auch nicht, genauso wenig wie gutes Essen. Sie sind also auf dem Heimweg noch Burger essen gegangen und kamen verfroren und deprimiert zurück ins Hotel.
Im Olympiastadion – ohne mich
Nach einer halbwegs angenehmen Nacht sind wir am Morgen gemütlich gestartet, um dann zu beobachten, wie Schatzi-Moppel hungrig nach einem Frühstückslokal gesucht haben. Das Schatzi hat ein Lokal ausgesucht und uns dort hingelotst. Der Moppel wurde immer knurriger, wie es so seine Art ist, wenn er am Verhungern ist. Schließlich sind wir in dem Café angekommen und es war so voll, dass erstmal kein Tisch zu kriegen war. Nach kurzer Wartezeit wurde dann aber etwas frei, die beiden haben ein opulentes Frühstück ausgesucht und die Wartezeit damit verbracht, im Internet zu surfen und die übrigen Gäste zu beobachten. Dabei fiel dem Schatzi ein Typ zwei Tische weiter ins Auge, den sie meinte, aus ihrer Soap-Guckzeit als Teenager zu erkennen. Sie hat ein bisschen gegoogelt und war sich schließlich ziemlich sicher, dass er es war. Es ging um Jörn Schlönvoigt alias Philipp Höfer aus GZSZ. Der Moppel konnte nichts dazu beitragen, denn die Serie war keine, die er je wirklich geschaut hat. Trotz ihrer Sicherheit fehlte dem Schatzi natürlich der Mut, ihn anzusprechen, auch wenn nur ein Tisch dazwischen war.

Nach dem Essen besuchte sie kurz das Stille Örtchen und beim Verlassen lief sie prompt eben jenem Typ in die Arme. Bevor sie der Mut verließ, fragte sie ihn also, ob er denn \“der Schauspieler aus GZSZ\“ sei und ja, das war er. Also hat sie weiter gefragt, ob er Lust hätte, ein Foto mit mir zu machen und auch hier: ja, das hatte er. Bevor er also an seinen Platz zurückgekehrt ist, hat er kurz bei uns angehalten und ein Foto mit mir gemacht. Voll toll, sehr sympathischer Typ und ist ein klasse Foto geworden, obwohl es nicht mein Lieblingsfotograf (das ist schließlich der Moppel) gemacht hat.
GZSZ-Typi und ich
Nach dem ausgiebigen und Laune-steigernden Frühstück haben wir zunächst noch ein wenig Berlin erkundet und sind dann nach Potsdam gefahren. Hier haben wir eine Turbo-Sightseeing-Tour durch verschiedene Parks und lustige Viertel Potsdams (insbesondere das russische und das holländische Viertel) mit einem alten Bekannten vom Moppel gemacht und später noch bei diesem zu Hause gemeinsam die Sportschau geschaut. Später am Abend ging es zurück ins Hotel nach Berlin.



Sightseeing in Potsdam
Am Sonntagmorgen wurde erstmal ausgeschlafen, ein leichtes Frühstück konsumiert, noch ein wenig spazieren gegangen und schließlich eine ordentliche Currywurst am Bahnhof Zoo gegessen. Hier konnten wir auch nochmal kurz in Erinnerungen an die Film-Premiere mit Zach Braff schwelgen. Nach einem gemütlichen Sit-in in der DB Lounge haben wir schließlich die lange Zug-Heimfahrt nach Stuttgart angetreten, wo wir am Abend wieder wohlbehalten angekommen sind.

In jedem Fall haben beide Ausflüge nun Maßstäbe gesetzt – In Berlin muss ich einen Promi treffen. Bin gespannt, wann es uns das nächste Mal dorthin verschlägt und welchen Promi wir dann geplant oder zufällig treffen werden.

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