Das restliche Osterwochenende

Märchenhaftes Bad Schlumpfen

Bad Schlumpfen


Okay, ich gebe es zu, der Ort heißt nicht wirklich so, aber ich finde, das klingt viel lustiger. Tatsächlich handelt es sich um Bad Wimpfen. 

Bienchen und Blümchen – eine besondere Liebe

Das ist ein Ort in Baden-Württemberg, der zwischen Heilbronn und Sinsheim liegt und sich somit gut auf unserem Weg ins Hoffenheimer Stadion anfahren ließ. Wir hatten ja schließlich einen Mietwagen an Ostern. 

Osterdeko mit Fienchen

Wir sind also am späten Vormittag des Ostersamstags aufgebrochen. \“Wir\“ waren in dem Fall Schatzi-Moppel, Fienchen, Kuschel und ich. Das Bienchen hat natürlich summend im Auto gehangen und die Fahrt einfach genossen. Der Moppel ist gefahren, Fischi war Reiseleiter, Schatzi der Navigator und Kuschel und ich sahen einfach gut aus. Das können wir eh am besten. 

Da ist was im Busch
Schon nach einer Stunde Fahrzeit waren wir in Bad Schlumpfen angekommen, haben recht schnell einen Parkplatz gefunden und die Innenstadt gestürmt. Diese war sehr sehenswert. 

Blick auf den Neckar

Unweit des Neckars liegt sie auf einem Hügel und hat neben hübschen Fachwerkhäusern auch einige Türme und Kirchen zu bieten. Weil wir eh das blaue Wochenende hatten (Blautopf und so), fand ich es sehr passend, dass der bedeutendste Turm der Stadt der Blaue Turm ist. 

Der Blaue Typ mit dem Blauen Turm

 Die Stadt war auch sehr oster- und frühlingshaft dekoriert und hat uns sehr gut gefallen. 

Osterdeko

Leider waren wir ja nur kurz dort, also für eine Fotorunde und ein kleines Mittagessen, aber da kann man definitiv auch mehr Zeit verbringen.

Hübsche Fachwerkhäuser und hübsche blaue Männchen


Hoppelheim

Schließlich ging es aber weiter ins Stadion nach Hoffenheim, auch Hoppelheim genannt, um ostermäßig passend zu bleiben. Ins Stadion sind allerdings nur Schatzi-Moppel gegangen. Wir vier haben uns in der Tasche versteckt, das Grobifon angeschaltet und mitgehört, was so abging. Fotos gibt es also leider keine.

Schatzi, Fienchen und der Blaue Turm

Leider war das Torverhältnis ja schlecht verteilt und so mussten Schatzi-Moppel eine Niederlage mit ansehen. Sie kamen aber nicht übermäßig enttäuscht zum Auto zurück und so ging es rasant zur Parkplatzausfahrt, um von dort für die ca. 500 m bis zur Autobahnauffahrt eine Stunde zu brauchen. Die Laune war dadurch dann doch beträchtlich gesunken und brauchte eine Aufmunterung. 

Noch ein letztes mal Bad Schlumpfen

Kleiner Abstecher zum Rhein

Diese Aufmunterung haben wir uns an unserem Lieblingsfluss geholt. Unterwegs auf der A61 waren wir gar nicht so weit entfernt vom Rhein, sodass Schatzi-Moppel beschlossen haben, für eine Pause mit Abendessen hinüber zu fahren. Es war noch gerade so noch hell, als wir durch Oberwesel fuhren und schließlich in St. Goar ankamen. 

Blumiges St. Goar

Dass wir an der Loreley vorbei gefahren sind, haben wir irgendwie nicht wahrgenommen, aber dass die Landschaft absolut grandios war, ist uns nicht verborgen geblieben: Der Rhein, die Berge, die Burgen – hach, einfach schön. 

Linksrum am Rhein

Obwohl Ostern und Osterferien waren, war die Ecke sehr verschlafen und kaum ein Lokal hatte geöffnet. Die beiden verhungernden Menschen haben aber schließlich in einer Seitenstraße einen Asia-Schnellimbiss entdeckt und sich dort schnell gestärkt.

Rechtsrum am Rhein

Als wir aus dem Imbiss wieder herauskamen, war es allerdings quasi dunkel. Wir haben noch schnell unbekannterweise die Burg Rheinfels und die größte freihängende Kuckucksuhr der Welt fotografiert, sind dann zum Auto zurück gegangen und noch ein Stück am Rhein entlang zurück zur Autobahn gefahren. 

Burg Rheinfels

Erst um kurz vor 11 Uhr abends waren wir schließlich in Korschenbroich und sind fast direkt (nach einer kleinen Tee-Stärkung für Schatzi-Moppel und einer kleinen Lach- und Sachgeschichtenrunde mit Trini & Co.) ins Bett gefallen. 

Die Kuckucksuhr

Osterbrunch und Spielenachmittag

Am Ostersonntag stand zunächst der traditionelle Osterbrunch bei Moppels Familie auf dem Programm. Hier sind wir also mit unserem kleinen Flitzer hingedüst und haben den Menschen beim genüsslichen Mampfen zugeschaut. Gekleckert wurde auch ordentlich. Und ein paar Geschenke und Süßigkeiten verteilt. Der Krümel wäre begeistert gewesen.

Mayo-Kleckerei beim Osterbrunch

Am Nachmittag gab es noch Eis und schließlich ging es nach Köln zu Freunden zum Spielenachmittag. Es wurden neue und bekannte Spiele gespielt und wir haben aufgepasst, dass niemand schummelt. Eine kurze Aufregung gab es, als das dort wohnende Baby plötzlich Fischi in der Hand hatte. Wir wissen nicht so genau, wie es eigentlich dazu gekommen ist, aber der arme Fischi hat einen ganz schönen Schreck bekommen. Allerdings wurde er schnell und unverletzt (oder besabbert) befreit und hat sich in den Armen seines Bienchens wieder erholen können. 

Als Aufpasser beim Spielenachmittag

Recht spät am Abend ging es zurück in die WG und mal wieder quasi direkt ins Bett.

Rückreise

Am Ostermontag haben Schatzi-Moppel erstmal verschlafen. Der Wecker war entweder zu leise oder die beiden zu weit im Land der Träume, jedenfalls sind sie erst eine halbe Stunde später aufgewacht. Das war aber nicht so wild. Es wurde gefrühstück, gepackt und dann ging es noch vor 11 Uhr am Vormittag los. Das Bienchen war besonders happy, dass eine so lange Fahrt anstand. Diesmal war ich der Reiseleiter und Fischi hat mit Kuschel gekuschelt. Das Schatzi hat uns navigiert und versucht, die Staus zu umfahren. Dadurch sind wir auch ein recht langes Stück Bundesstraße gefahren und waren plötzlich in Maulbronn. Das ist ein Ort, der eh auf der Liste der zu besuchenden Orte steht, da sich hier wohl ein sehr eindrucksvolles Kloster befindet. Wir haben also einen kurzen Abstecher gemacht, mussten aber feststellen, dass hier derart viel los war und das Wetter einfach überhaupt nicht schön sein wollte, dass wir dann doch weitergefahren sind. 

Aussichtsrasthof am Rhein

Durch den üblichen Stuttgarter Verkehr ging es schließlich nach Hause, wo wir schon früher als gedacht/befürchtet angekommen sind.

Darf\’s noch ein bisschen Rhein sein?

 Der Moppel ist dann später mit dem Bienchen noch zur Tankstelle gefahren und hat auch sie und den Fischi heute zum Abgeben des Mietwagens mitgenommen. Das Bienchen durfte also jeden Moment mit und im Mietwagen nutzen und war sehr happy darüber. Bis zum nächsten Mietwagenurlaub sind es auch nur noch zwei Monate, das ist also schon absehbar, sodass sie das überstehen wird.

Einmal Bad Schlumpfen geht noch

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