Dringender Nachholbedarf

Da meine Memoiren ursprünglich als Buch geplant waren und nun zu einem Blog umgewandelt wurden, der neben den schon fertigen Kapiteln auch neue Erlebnisse enthält, sind leider ein paar Ungereimtheiten entstanden, da noch nicht alle Buch-Kapitel im Blog veröffentlicht wurden.
Mein Ghostwriter (das Schatzi) hatte sich in der Konzipierung des Buchs einige Mühe gegeben und konnte nun nicht alle Kapitel schnell genug für den Blog umwandeln, da ja einige neue Events dazwischen gekommen sind, die natürlich Vorrang haben.
Kennt ihr die schon alle?
Damit ihr nicht ganz den Anschluss bzw. den Überblick verliert (aber ihr dürfte auch gerne fragen, wenn euch etwas unklar ist!), versuchen wir in diesem Kapitel ein paar Ungereimtheiten auszuräumen bzw. aufklären.

Im Überblick: Die Kuscheltierschublade, die Kuschelrunde im Rheinland und meine Spione


Ich denke, ihr seid jetzt soweit, dass ich euch die Wahrheit berichten kann. Und ich habe es ja auch schon angedeutet: Die Kuscheltiere in der Kuschelrunde auf der Couch sind nicht die einzigen Kuscheltiere von Schatzi-Moppel. Es gibt noch eine Kuscheltierschublade im Gästezimmer, Kuscheltiere im Wohnzimmer, die aber nicht auf der Couch sitzen und daher nicht zur Kuschelrunde gehören, weitere Kuscheltier ein der Wohnung verteilt, eine zweite Kuschelrunde in unserer WG im Rheinland und ein paar alte Freunde in Thüringen im alten Zimmer vom Schatzi.

Ich werde euch nicht alle einzeln vorstellen bzw. deren Geschichten erzählen, aber damit ihr mal wisst, wer da noch so lauert, gebe ich euch mal einen kurzen Überblick.

Wer sich in der Wohnung noch versteckt

Im Wohnzimmer im Bücherregal sitzen zum einen die Stars aus der Sendung mit der Maus, sprich die Maus, der Elefant, die gelbe Ente (nicht mit dem gelben Vogel Bibo zu verwechseln) und der Maulwurf. Daneben sitzen ein Mafia-Bärchen und ein Gladbach-Bärchen und etwas weiter unten Kenny (\“Oh my god, they killed Kenny!) und der Chefkoch.
Die Bücherregal-Gang
In einem anderen Regal findet sich das Evil-Häschen, mehrere Toads, Scrat, das Eichhörnchen von Ice Age und ein Einhorn.
Evil & his friends
Auf dem Boden steht ein unverschämt großes Ton-Schaf mit rotem Halstuch und einer Lampe, die bei entsprechendem Batteriestatus auch manchmal leuchtet, und das den passenden Namen Lampi bekommen hat. Lampi ist eigentlich kein Kuscheltier, aber er ist so süß, dass er in die Kuschelrunde aufgenommen wurde. Neben ihm sitzt ein Fuchs, der eigentlich ein Türstopper und ganz schön schwer ist.

Lampi und der Fuchs
Das Thema Schafe ist ohnehin sehr präsent. Ich glaube, hier hat jemand einen Schaftick…
Eine kleine Schafauswahl
In der schon erwähnten Kuscheltierschublade im Gästezimmer tummeln sich noch eine ganze Menge Kuscheltiere. Diese gehören alle dem Schatzi. Sie hat sie zum Teil seit der Kindheit gesammelt und kann sich einfach nicht von ihnen trennen. Da gibt es z. B. Papa Bär, ein stark mitgenommener, nicht mehr besonders plüschiger Bär, den das Schatzi zum ersten Geburtstag geschenkt bekommen hat. Das ist aber nicht der einzige Bär in dieser Schublade. Wir wollen aber lieber nicht näher darauf eingehen, wer da alles so herumkuschelt, sonst wird noch irgendjemand (weiteres) befreit und wandert zur Kuschelrunde auf der Couch.
Ein Blick in die Kuscheltierschublade

In der Küche am Kühlschrank hängt ein Magnet-Elch. Der unterhält sich für gewöhnlich mit dem Pinguin im Esszimmer.

Elchi

Der Pinguin ist Teil eines befüllbaren Adventskalenders und hat es geschafft, nach Weihnachten 2015 (!) nicht weggeräumt worden zu sein. Im Sommer ist ihm vermutlich recht warm mit seinem Schal und seiner Mütze, aber er hält sich tapfer und freut sich immer schon auf den nächsten Winter. Die beiden besuche ich regelmäßig und lasse mir berichten, was in Küche und Esszimmer in meiner Abwesenheit so passiert. Ihr wisst ja, man muss immer gut informiert sein.

Der Pingu

Auch im Bad finden sich tatsächlich noch Kuscheltiere. Es gibt einen blauen Delfin, eine graue Flunder und eine weiße Robbe. Sie ist größer als Robbie und trägt kein Halstuch, könnte aber seine Mama oder sein Papa sein.

Die Bad-Tierchen

Diese drei werden von Ernie bewacht. Ernie ist kein Plüschtier, sondern ein Badewannenspielkamerad, der mit seinem gelben Schwimmreifen in der Badewanne schwimmen kann, wenn mal jemand Wasser einlässt und ein Bad nimmt. Das kommt nicht so häufig vor, aber wenn, dann darf der Ernie immer mit planschen.

Ernie an seinem Lieblingsplatz

Das müssten alle Kuscheltierverstecke und –herbergen der Wohnung in Stuttgart gewesen sein. Ihr seht, Schatzi-Moppel haben ein recht offensichtliches Kuscheltierproblem. Ich habe mich jedoch gegen eine Therapie entscheiden aus Angst, dass sie plötzlich keine Kuscheltiere mehr mögen und wir alle weggeräumt werden. Da fand ich das bereits erwähnte Kuscheltierembargo das mildere Mittel. Das sorgt dafür, dass wir alle bleiben dürfen, aber nicht mehr ständig so viele Neue bei uns einziehen.

Die rheinischen und thüringischen Freunde

Die WG im Rheinland habe ich ebenfalls schon erwähnt. Die dortige Kuschelrunde ist allerdings recht klein und freut sich immer sehr, wenn wir sie besuchen kommen. Da ist es nämlich ohne uns ziemlich öde. Die Kuschelrunde dort sitzt auf dem Bett. Sie besteht aus einem Kuschelkissen mit einem Monster drauf, namens KisMo, oder auch in Langform Kissenmonster; ein recht großes orangenes Monster mit blauem Haarschopf, das Trini heißt (dieser Name kommt irgendwie von der Müllabfuhr, aber die Einzelheiten habe ich vergessen); ein Äffchen, das früher an einer Pflanze gewohnt hat und keinen Namen hat (ich sehe ein Muster: das Stuttgarter Äffchen hat auch keinen Namen) sowie eine Plüschkatze, die aussieht wie die echte Katze Tigger, die unserer Mitbewohnerin Ussel 1 gehört.

Die rheinischen Freunde

Zu guter Letzt wären da noch die Kuscheltiere im alten Zimmer vom Schatzi in Thüringen. Das sind wirklich nicht mehr viele und eigentlich war auch nur einer wichtig: DER Spion Basti. Er war der erste meiner Spione und hielt dort seit meinem Auszug im Jahr 2007 die Stellung. Wie ihr wisst, ist er inzwischen zu uns nach Stuttgart ausgewandert und fühlt sich pudelwohl.

Mit Basti kurz nach seiner Ankunft

Strategisch gut positioniert sind auch Plüsch-Ernie und der Mini-Maulwurf, die ich zuletzt erwähnen möchte. Sie wohnen beim Neffen vom Schatzi und informieren mich regelmäßig über die Vorgänge im dortigen Haus. Es ist aber auch immer eine große Freude, die beiden wiederzusehen.

Bei Ernie zu Besuch

 

Der Couchschlumpf und sein Weihnachtselch

Ich habe ja gerade die WG im Rheinland erwähnt. Hierauf möchte ich noch etwas ausführlicher eingehen, da wir sehr oft hier sind. Diese Wohnsituation war anfangs nicht so. Der Moppel ist im Sommer 2013 nach Stuttgart gezogen und hat seine Hälfte der WG mit seinem besten Kumpel und späteren Trauzeugen (ich habe ihn Couchschlumpf genannt, weil die Couch sein absoluter Lieblingsort ist) zunächst behalten. So konnte der Moppel bequem seine Eltern besuchen, zum Fußball gehen und Freunde treffen und hatte dafür immer noch sein altes Umfeld zum Wohnen. In der Nähe dieser Wohnung stand auch der Beetle.

Schöne Erinnerung an die WG mit dem Couchschlumpf und dem Weihnachtselch (im Hintergrund zu sehen)

Auf Dauer war diese Zweitwohnung jedoch etwas zu dekadent und teuer. Zunächst ergab sich die Möglichkeit, dass Ussel 2 das Zimmer unterbewohnt hat während einer Phase in ihrem Studium. Dies war eine wirklich perfekte Kombination. Sie war unter der Woche da und hat an den Wochenenden, an den wir da waren, das Weite gesucht, also Ussel 1 oder irgendwen anders besucht. Leider war irgendwann diese Phase des Studiums vorbei sie zog wieder aus, um in Holland weiter zu studieren.

Spaß in der neuen WG

Ungefähr zeitgleich wurde in der WG von Ussel 1 ein Zimmer frei, für das sie uns ein Angebot gemacht hat, das sich nicht ablehnen ließ. Schweren Herzens trennten wir uns also vom Couchschlumpf, der seinerseits in eine eigene, kleinere Wohnung zog, wo wir ihn noch so oft wie möglich besuchen.
Barti, der Drache
Zum Couchschlumpf gehört nicht nur Barti (eine Art lebender Drache, vor dem ich großen Respekt habe), sondern auch der Weihnachtselch. Ihn kenne ich noch aus der alten WG und er wohnt jetzt auf der Couch vom Couchschlumpf, schaut mit ihm fern und unterhält ihn, wenn Barti das nicht tut. Er sieht aus wie ein typischer Elch, nur, dass er eine rot-weiße Weihnachtsmütze mit einem Glöckchen an der Bommel trägt. Einen Namen hat er irgendwie nicht bekommen, sodass er nach wie vor nur „Weihnachtselch“ genannt wird.
Zu Besuch beim Weihnachtselch
Ich freue mich immer, wenn wir die beiden besuchen. Barti wohnt zum Glück jetzt im Schlafzimmer, sodass ich ihn selten sehe und kaum noch Angst vor ihm habe. Der Weihnachtselch dagegen wohnt wie gesagt auf der Couch und kann mir immer erzählen, was so los war. Das ist meist lustig und erheiternd für mich und Schatzi-Moppel können ganz wie in alten Zeiten mit dem Couchschlumpf auf der Couch sitzen und Quatsch machen.
Mit Graf Grobila

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