Radtour nach Remseck

Los geht´s

Christi Himmelfahrt lockte uns mit herrlichem Wetter nach draußen. Es waren etwas über 20 Grad und Schatzi-Moppel hatten beschlossen, eine kleine Radtour zu machen. Nach dem Frühstück wurden die Reifen an den Fahrrädern aufgepumpt, ein paar Kleinigkeiten (u.a. Pieti, Raffi, Kuschel und ich) eingepackt und dann ging es los.

Am ersten Zwischenhalt mit dem Schatzi

Das Schatzi hatte sogar am Vortag eine App zum Streckentracking auf dem Handy installiert. Allerdings hat sie die App nicht vor der Haustür gestartet, da sie der Meinung war, dass a) sie den Hausberg höchstens wenige Meter hinauffahren würde und den Rest schieben müsste und b) wir alle zusammen oben in die Bahn steigen, nach Remseck fahren und von dort zurück radeln würden. Mit beiden Vermutungen lag sie allerdings falsch, denn sie hat a) den Berg im Ganzen bezwungen und b) sind wir nicht in die Bahn gestiegen, sondern weiter geradelt. Oben hat sie dann aber noch schnell die App gestartet und so immerhin den größten Teil der Strecke getrackt. Dabei fehlt jetzt zwar der krasse Berg am Beginn, aber ist ja nicht so schlimm. Der Rest konnte ja festgehalten werden.

Die Route in der App

Wir radelten also von Sillenbuch durch den Silberwald, vorbei am Fernsehturm, an der Haltestelle Stelle, durch die Waldebene Ost bis zur Geroksruhe. Dort machten wir eine kleine Fotopause und genossen den Ausblick über Stuttgart.

Piraffi auf dem Rad vom Schatzi

Mit Stuttgart im Hintergrund

Moppel and me (and Kuschel)

Quer durch Stuttgart und immer am Neckar entlang 

Anschließend ging es weiter durch teure Wohngebiete bis hinunter nach Stuttgart-Ost, vorbei an der Villa Berg, den Mineralbädern, mithilfe einer Brücke über den Neckar und schließlich am Neckar entlang durch Bad Cannstatt. Dem Neckar folgend kamen wir in der weiteren Folge vorbei an Stuttgart-Münster (wo der Moppel früher gewohnt hat), Hofen mit dem Max-Eyth-See und Mühlhausen mit dem Hauptklärwerk bis wir schließlich in Remseck waren. Dort haben wir direkt den örtlichen Biergarten aufgesucht und eine längere Pause gemacht. Diese hatten wir uns aber auch redlich verdient.

Erschöpfter Moppel

Nach einer ausgiebigen Pause mit einer gesunden Stärkung in Form von Salat haben wir den Heimweg angetreten. Natürlich wurden in dieser Pause auch einige Fotos gemacht. Aber seht selbst:

Die Brücke über den Neckar in Remseck

Blick auf den Neckar und den Biergarten

Zwei Kumpels im Biergarten

Auf der anderen Flussseite

Eine Infotafel, die den Moppel spiegelt

Neckarstrand

Durch die Biergärten von Stuttgart nach Hause 

Der Rückweg war etwas mühseliger als die Hinfahrt. Dies natürlich zum einen deshalb, weil Schatzi-Moppel schon über 20 km gefahren waren. Sie traf aber bei Weitem nicht die ganze Schuld. An Christ Himmelfahrt, auch Vater- oder (fälschlicherweise) Männertag genannt, ziehen ja traditionell immer sehr viele Menschen trinkend durch die Gegend. Nun muss man sagen, dass wir deutlich weniger trinkenden Männergruppen begegnet sind, als man aufgrund des schönen Wetters vermuten konnte, aber auch von Familien, Frauen- oder Mixed Gruppen geht für Radfahrer einige Gefahr oder zumindest Nervpotential aus. Diese laufen nämlich sehr begeistert mitten im Weg herum und bleiben dort auch noch beharrlich, wenn man mehrfach klingelt. Die Rückfahrt glich dadurch irgendwie mehr einem Slalom als der kürzesten Verbindung zwischen zwei Punkten.

Aus diesem Grund mussten wir in Bad Cannstattt nochmals einen Stopp im Biergarten einlegen und uns für den Rest der Fahrt stärken.

Spaß im Biergarten
Die Kleinen mit dem großen Bier

Entspannen mit Schatzi

Der Rest der Fahrt führte uns nämlich quer durch den Schlossgarten, der voll war mit Menschen – und hier tatsächlich auch reichlich Betrunkenen. Der Slalom ging also noch eine Weile weiter. Am Charlottenplatz sind wir denn in die U-Bahn gestiegen, die mit der landschaftlich schönen Strecke und Blick über Stuttgart. Diese Linie endet zwar am Wochenende bereits am Fernsehturm, aber die knapp 2 km nach Hause konnten wir dann auch noch rollen – denn hier geht es überwiegend bergab.

Zu Hause angekommen, wurden noch ein paar Minuten auf dem Balkon zum Erholen von den Strapazen verwendet und die schönen Fotos angeschaut. Pieraffi waren auf jeden Fall sehr froh, mitgekommen zu sein.

Abschlussfoto der Gang

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