Tübingen, was ist das?
Am Samstag bei herrlichstem Sommerwetter haben wir uns zu einem kleinen Tagestrip in eine Stadt entschieden, die nur etwa eine Stunde mit der Bahn von Stuttgart entfernt ist, in die wir es aber trotzdem noch nie geschafft haben. Die Rede ist von Tübingen: Studentenstadt (gehört zu den ältesteten Universitätsstädten Deutschlands), Stadt am Neckar, zwölftgrößte Stadt Baden-Württembergers und wie sich herausstellen sollte, richtig schön.
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| Hallo Tübingen |
Auf den Trip haben mich – neben Kuschel natürlich – Elmo und Krümel begleitet. Dadurch war es zwar ganz schön eng in der Tasche vom Moppel, aber irgendwie ging es und es war eine gute Wahl, beide mitzunehmen – das werdet ihr auf den Fotos gleich noch sehen.
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| Elmo und Krümel verschönern die Stadt |
Kurze Anreise und schon gibt´s was zu sehen
Zunächst begann unsere Reise um kurz nach 10 Uhr mit dem IRE von Stuttgart nach Tübingen. Der Zug fuhr mit einem kurzen Zwischenstopp in Reutlingen bis nach Tübingen durch. Hier hättten wir allerdings fast den Ausstieg verpasst, denn es kam keine Durchsage für den nahenden Halt. Aber wir haben es dann doch noch gemerkt, haben unsere Sachen geschnappt und sind aus dem Zug gehüpft. Am Bahnhof mussten wir uns erstmal kurz orientieren, haben uns dann aber für die richtige Richtung entschieden und landeten schon nach wenigen Metern im Anlagenpark, der einen kleinen See umgab.
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| Der See im Anlagenpark |
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| Das Schatzi im Anlagenpark |
Die Neckarinsel
Nur wenige Schritte weiter erwartete uns auch schon der Neckar. Wir haben eine kleine Fußgängerbrücke überquert, um auf die Neckarinsel zu gelangen.
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| Auf der Fußgängerbrücke über den kleineren Neckararm |
Diese Insel mit ihrer Platanenallee wird auf beiden Seiten vom Neckar umschlossen und war angelegt worden, damit die früheren Denker der Stadt eine Ecke zum Flanieren hatten. Man muss sagen, hier flaniert es sich auch heute noch toll.
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| Die Platanenallee |
Über eine Treppe sind wir zunächst auf die Eberhardsbrücke und von dort direkt ins Stadtzentrum gelangt.
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| Die ersten Stocherkähne waren schon unterwegs |
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| Nochmal der kleine Neckararm von der Eberhardsbrücke aus |
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Blick von der Eberhardsbrücke auf den großen Neckararm und die Innenstadt (feels like Nyhaven in Kopenhagen) |
Historische Innenstadt und so viel zu sehen
Durch dieses sind wir einfach mal kreuz und quer hindurch gelaufen und haben in alle Richtungen Fotos geschossen.
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| Stiftskirche |
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| Rathaus mit Brunnen davor |
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| Jakobuskirche mit Elmo davor |
Lustigerweise war auch das Tübinger Bücherfest, sodass überall Stände mit Büchern zum Stöbern herumstanden und wir fast in eine Lesung geplatzt wären. Wir konnten aber gerade noch abdrehen und so tun, als wäre nichts gewesen. Lalala… *pfeif*
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| Über den Dächern von Tübingen |
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| Mutiger Elmo |
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| Erinnert stark an Amsterdam |
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| Guck mal, da hält einer das Haus fest! |
Vor der weiteren Stadterkundung musste für Schatzi-Moppel erstmal eine Stärkung her und so sind wir in der Tübinger Wurstküche eingekehrt, wo man wunderbar draußen sitzen konnte. Es gab Gockel fürs Schatzi und Schwein für den Moppel, jeweils begleitet von \“Ofenschlupfer\“: eine Art Kartoffelgratin, aber nicht mit Käse überbacken, sondern nur mit Sahne. Es roch jedenfalls ganz hervorragend und Schatzi-Moppel wirkten auch sehr zufrieden mit ihrer Essensauswahl.
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| Krümel nippt am Radler und hat schon nach einem halben Schluck Schräglage |
Danach wurde noch ein wenig die Stadt unsicher gemacht, ein paar Läden angesteuert und natürlich auch mal wieder Tee gekauft. Dies in einem recht ostfriesisch anmutenden Teehus.
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| Elmo auf dem Leuchtturm vorm Teehus |
Tübingen geht natürlich nicht ohne Stocherkahnfahrt
Ein bisschen ungeschickt war, dass die (interessanten) Läden bereits um 16 Uhr schließen sollten und wir für 15 Uhr eine Stocherkahnfahrt gebucht hatten. Davon haben wir uns aber nicht die Laune vermiesen lassen, sondern sind um halb 3 mal nach dem Kahn gucken gegangen.
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| An der Anlegestelle |
Wir sind dann auch direkt in eine Tour gerutscht, die um 14:40 Uhr gestatet ist. Erst kurz vor dem Einsteigen in den Kahn haben wir gemerkt, dass wir bei der falschen Firma gelandet waren. Da es aber einen großen Andrang gab, haben die unsere (ohnehin nur recht vage gebuchten) Plätze sicher weiter vergeben können.
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| Schöne Kähne |
Pünktlich sind wir also aufs Boot gekrabbelt und ich sage mit Absicht gekrabbelt, denn das hat ganz schön geschaukelt. Schatzi-Moppel mussten sich gut festhalten und ich hatte ein bisschen Angst, dass wir schon über Bord gehen, bevor wir abgelegt haben. Aber unerwarteterweise ging alles gut und die Fahrt konnte beginnen.
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| Spaß an Bord mit Moppel |
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| Entspannung mit dem Schatzi |
Unser Stocherkahnführer Ari (ein Tübinger Student) schipperte uns gemütlich den Neckar hinauf und nach einer Weile auch wieder hinunter.
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| Der Stocherkahnführer Ari |
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| Ausblick vom Kahn |
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| Auch, wenn es so aussieht, sind wir nicht gekenntert! |
Er erzählte interessante Geschichten über die Stadt, die Studenten und ihre Verbindungen, die Gilde der Stocherkahnfahrer mit ihren besonderen Ritualen und das Stocherkahnrennen, das an Fronleichnahm stattfindet. Falls jemand Interesse hat, erzähle ich auch gerne noch ein bisschen dazu 😉
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| Brücken gab es auch |
Nach einer knappen Stunde legten wir wieder am Ausgangspunkt an, krabbelten zurück an Land, wo sich mussten Schatzi-Moppel erstmal die Fuße vertreten mussten. Eine Stunde in so einem Kahn führt unweigerlich zu eingeschlafenen Hintern und Beinen.
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| Vorbei an \“Nyhaven\“ |
Schöner Abschluss und kurze Heimreise
Schatzi-Moppel versuchten dann noch ein paar geöffnete Läden zu finden, gaben die Suche aber bald auf und entschieden sich für eine Heimfahrt um kurz nach 17 Uhr.
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| Noch ein Eis für den Weg |
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| Auf dem Rückweg zum Bahnhof nochmal auf der Eberhardsbrücke |
Da der IRE ohnehin Verspätung hatte, ließ er sich noch ganz locker erreichen. Nach einer mehr oder weniger gemütlichen Fahrt (schreiende Kinder im Abteil sind doch etwas schönes) kamen wir wieder in Stuttgart an, fuhren nach Hause und konnten uns noch das DFB-Pokalfinale (in das wir es ja leider nicht geschafft haben) anschauen. Währenddessen hat der Moppel die Fotos des Tages gesichtet und bearbeitet. Was für eine schöne Auswahl da zusammen gekommen ist! Eine gute Zusammenfassung eines richtig schönen Ausflugs.
Und hier noch ein paar Schnappschüsse zum Abschluss:
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| Blaue Monster unter sich |
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| Ai!😆 |
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| Wen hat Elmo denn da entdeckt? |
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| Sehr kreativ buntes Haus |
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| Mal ein völlig anderes Graffiti |
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