In diesem Blogpost möchte ich euch von unserem Tagesausflug in den Nationalpark Stenshuvud berichten, den wir am ersten Mittwoch der Skandinavien-Reise unternommen haben. Ich habe möglichst viele Bilder in den Beitrag eingebaut, um euch einen guten Eindruck zu ermöglichen. Die Bilder sind diesmal leider nicht alle chronologisch und passend zum Text; ich hoffe, ihr seht mir das nach. Es sind einfach zu viele tolle Fotos geworden.
| Der Nationalpark ist sooo schön |
An diesem Tag waren wir mal \“allein\“ unterwegs, also nur Schatzi-Moppel und #TeamAusflugplusBibo. Der Couchschlumpf und Grumpycat sind im Ferienhaus geblieben.
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| Ganz schön weit raus gewagt |
Vom Ferienhaus aus mussten wir etwa eine Stunde mit dem Auto fahren, um unser Ziel zu erreichen. Kurz bevor wir dort ankamen, haben Schatzi-Moppel noch einen kleinen Zwischenstopp in Kivik gemacht, um eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen. Danach konnte es endlich losgehen.
| Kartenstudium |
Stenshuvud – Was ist das eigentlich?
Der Nationalpark hat seinen Namen aufgrund des Berges Stenshuvud – \“das Steinerne Haupt\“. Dieser Berg, der sehr nah am Ostseestrand liegt, ragt etwa 100 m in die Höhe und ist von Laubwald umgeben.
| Ein Stück vom rollstuhlgerechten Wanderweg |
Im Nationalpark gibt es verschieden schwere und lange Wanderwege, einige leicht und sogar rollstuhlgerecht, einige schon eher für geübte Wanderer.
| Wanderweg für \“Profis\“ |
Wir haben uns also vor Ort nach einer intensiven Konsultation der Karte für eine Kombination aus zwei Wanderwegen entschieden: Wir wollten zunächst mit dem gelben Rundwanderweg starten, dann dem roten Pfad folgend auf den Stenshuvud hinaufgehen und uns anschließend über einen weißen Nebenweg zum gelben Rundwanderweg zurück \“durchschlagen\“. Insgesamt etwa 5 – 6 Kilometer, also kein Problem für uns.
| Die Wege waren farblich gut gekennzeichnet |
Nachdem wir den Mietwagen am Besucherzentrum geparkt hatten, liefen Schatzi-Moppel munter los, um sogleich den Berg in Angriff zu nehmen.
| Das Besucherzentrum Stenshuvud naturum |
Der Berg ruft
Dieser alte K2-Klassiker ging mir tatsächlich durch den Kopf, als wir den kleinen Berg erklommen haben. Man muss natürlich erwähnen, dass ich mich vom Moppel habe tragen lassen. Der Moppel ist nämlich nicht nur mein Fotograf, sondern auch mein Träger. Er hatte alle außer dem Bienchen in der Tasche. Das Bienchen hatte sich an das Schatzi gehängt und dadurch eine Dusche bekommen. Ich sage ja, sie ist gefährlich.
| Bienchen mit Aussicht |
Ihr fragt euch sicher, wie sich das zugetragen hat. Dazu kommen wir gleich. Zunächst haben wir uns mit einer ganzen Reihe Freizeit-Wanderer auf dem Weg zum Berggipfel befunden und immer mal wieder kleine Fotopausen eingelegt.
| Kleines Päuschen auf einer Brücke |
Vielleicht haben Schatzi-Moppel die Pausen auch gebraucht, weil sie vom Vortrag (die Eroberung des Kärnan in Helsingborg – ihr erinnert euch vielleicht daran?) noch so erschöpft waren.
| Die macht ja schon wieder eine Pause! |
Auf jeden Fall haben wir es geschafft, den Berggipfel zu erreichen und waren begeistert von der Aussicht auf die Ostsee und den vielen Wald. Während der Moppel mit uns Fotos gemacht hat, wollte das Schatzi heimlich einen Schluck aus der Wasserflasche nehmen. Dabei hatte sie allerdings vergessen, dass sie ausnahmsweise mal kein stilles Wasser dabei hatte.
| Mein Hölzerner Thron |
Sie drehte also vollkommen unachtsam die (gut vorgeschüttelte) Wasserflasche auf – hat dabei vermutlich die Aussicht genossen und nicht auf die Flasche geschaut – und wurde ohne Vorwarnung komplett geduscht. Herrje, war das lustig. Als wir den ersten Lachanfall überwunden hatten, fiel uns auf, dass das Bienchen immer noch vor dem Schatzi herum baummelte und ebenfalls ganz ordentlich nass geworden war. Das Bienchen fand das aber nicht so schlimm, da es recht warm war und es ohnehin ein unbeschwerter Typ ist. Glück gehabt.
| Aussicht auf dem Stenshuvud |
Von diesem Gipfel aus haben wir auch noch den zweiten Gipfel besucht, der sich ein wenig unerwartet vor uns auftat. Auch von hier hatten wir einen wunderschönen Ausblick.
| Auf dem zweiten Gipfel des Stenshuvud |
Im Anschluss suchten wir den weißen Verbindungsweg, um wieder zum gelben Rundwanderweg zu gelangen. Der Verbindungsweg war eine recht steile Holztreppe, die wir uns langsam hinunterwagten.
| Der Verbindungsweg zwischen den Wanderwegen |
Wald, Meer und sooo viele Steine
Unten angekommen, überlegten wir kurz, das verpasste Stück vom gelben Rundwanderweg zurückzugehen und zu schauen, was wir denn da verpasst hatten. Ein Blick in den Informationsflyer teilte uns mit, dass in diesem Wegstück Springspinnen als besonderes Highlight zu bewundern seien.
| Dichter Wald |
Da das Schatzi keine besonders große Zuneigung zu Spinnen hegt (schon gar nicht zu welchen, die springen können), haben wir diese Idee aber doch nicht weiterverfolgt, sondern stattdessen den Rundwanderweg fortgesetzt.
| Der kleine Leuchtturm |
Der Weg führte uns zunächst weiter durch den Wald bis zum Nordeingang des Parks, dort schlug er einen Bogen und führte uns – weiter durch Wald – zu einem kleinen Leuchtturm und schließlich an einen Steinstrand am Meer.
| Foto am Meer |
Hier haben wir uns eine ziemlich lange Zeit aufgehalten, Schatzi-Moppel sind auf den Steinen herumgeturnt und haben allerlei Fotos gemacht.
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| Making of |
Irgendwann sind wir zum Wanderweg zurückgeklettert und kamen in der weiteren Folge an einen Sandstrand schon sehr nah am Ausgangspunkt.
| Am Steinstrand |
Hier lagen tatsächlich einige Menschen in der Sonne oder tummelten sich im Meer. Diese verrückten Schweden! Es war zwar kein kalter Tag, aber das Meer war nach wie vor ziemlich frisch.
| Der Sandstrand |
Am Auto angekommen, schüttelten Schatzi-Moppel den Sand aus den Schuhen und klopften sich und uns ein wenig ab, bevor es schließlich zurück zum Ferienhaus ging. Was für ein schöner Ausflug!
| Wen haben wir denn da? |

