In diesem Teil möchte ich von unserem letzten Tag auf schwedischem Boden berichten, insbesondere unserer Abreise aus dem Ferienhaus, der Rückreise nach Malmö mit einem kleinen Umweg nach Ale Stenar und unserer Zeit in Malmö.
Abschied vom Ivösjön
Inzwischen war es also schon wieder Samstag und mehr als die Hälfte des Urlaubs vorbei. Statt Trübsal zu blasen, sollte nun die etwas aufregendere Phase in den größeren Städten Malmö und Kopenhagen eingeläutet werden. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht besonders schön, es ging mit Nieselregen los und sollte sehr lange brauchen bis es besser wurde. Aber dazu später mehr.
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| Kurz vor der Abfahrt vom Ferienhaus |
Nachdem das Ferienhaus ausgeräumt und alles in den Skoda gequetscht war, putzen die Menschlein noch schnell das Häuschen durch und nahmen Abschied von ihm und dem See. Das fiel uns nicht ganz leicht, denn sowohl das Häuschen als auch der See waren sehr schön gewesen.
Ale Stenar
Nach der (tränenarmen, aber doch etwas wehmütigen) Verabschiedung fuhren wir los in Richtung Südküste nach Ale Stenar.
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| Windschutz gesucht |
Ale stenar (deutsch: \“Die Steine von Ale\“) befindet sich in Schonen nahe Ystad und ist eine der größten erhaltenen Schiffsnachbauten aus Stein (auch Schiffssetzungen genannt) in Skandinavien.
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| Ale Stenar |
Das \“Schiff\“ besteht aus 59 Steinen und liegt auf einem fast 40 Meter hohen Hügel direkt an der Ostseeküste bei einem Ort mit dem malerischen Namen Kåseberga, wobei der Ortsname allein eigentlich schon einen Besuch wert gewesen wäre. Zum Meer hin fällt die Küste sehr steil ab.
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| Best friends auch im Sturm |
Nach etwa 1,5 Stunden Fahrzeit erreichten wir unser Ziel und parkten auf dem offiziellen Besucherparkplatz in Kåseberga. Dieser Parkplatz lag (nicht am Bahnhof, aber) neben ein paar Souvenir- und Essengeschäften direkt an der Ostsee. Hier war es stürmisch und recht ungemütlich, sodass die Mitreisenden sich recht dick verpackten und als Erstes die kleine Wanderung zur Steinformation antraten.
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| Ich will auch eine Kapuze |
Hierfür musste man eine ganze Reihe Stufen erklimmen und ging vorbei an viel Klatschmohn, den das Schatzi sehr toll fand. Oben auf dem Hügel angekommen, pfiff der Wind dann richtig und so wurden Kragen und Kapuzen hochgeschlagen. An mich hat dabei wieder keiner gedacht. Kein Pulli und kein Jäckchen dabei, ich armer Kerl. Immerhin wurde ich gut festgehalten, sodass ich nicht weggeflogen bin.
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| Brr, so ein Sturm |
Es wurden dann einige Fotos von der Steinformation im Sturm gemacht und wir wagten uns auch recht nah an die steil abfallende Küste heran, um einen Blick auf die grau-stürmische Ostsee zu werfen.
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| Wir können fliegen |
Nach ein paar Minuten fanden wir das Wetter allerdings recht unangenehm und traten den Rückweg zum Parkplatz an. Auf dem Weg wurde der Klatschmohn noch ein bisschen fotografiert, der aber auch wirklich hübsch aussah.
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| Bienchen und Klatschmohn |
Unten angekommen, stürmte das Schatzi den Souvenirshop und der Moppel die Frittenbude. Nachdem jeder seine Gelüste gestillt hatte, setzten wir unsere Fahrt Richtung Malmö fort. Das Wetter hatte sich noch weiter verschlechtert und so kamen wir bei strömendem Regen am Zielort an.
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| Ich will auch ein Klatschmohnfoto |
Malmö
Auf dem Parkplatz hinter dem Hotel wurden eilig die Koffer ausgeladen, dann brachten Schatzi-Moppel den Mietwagen zum nur weniger Meter entfernten Parkhaus der Autovermietung zurück. Im Parkhaus fuhren wir bis in die 7. Etage, was das Bienchen sehr glücklich machte.
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| Malmö Innenstadt |
Auf dem Weg ins Hotel wurde dann noch kurz der Schlüssel bei der Autovermietung in den Briefkasten geworfen und dann waren wir endlich alle im Trockenen. Glücklicherweise waren unsere Zimmer schon fertig, sodass wir unsere Sachen abladen konnten. Wir waren im gleichen Hotel wie zu Beginn der Reise und hatten auch wieder die Schuhschachtelzimmer gebucht.
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| Kleine Statue gefunden |
Nachdem wir unsere Koffer so in den beiden Zimmern verstaut hatten, dass man halbwegs drum herum laufen konnte, haben wir uns wieder in die Lobby gesetzt und auf besseres Wetter gewartet.
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| Hübscher Brunnen am Gustav Adolf Torg |
Dies hat eine Weile gedauert. Irgendwann verließ uns die Geduld und wir zogen im Nieselregen los.
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| Wer hat denn da seine Schuhe vergessen? |
Dadurch war die Stimmung allerdings zunächst doch noch etwas gedrückt.
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| Kuschel (und) der Wikinger |
Außerdem waren aufgrund von Midsommar alle Geschäfte geschlossen.
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| Ein bisschen Park in der Stadt |
Mich hat das natürlich nicht sonderlich gestört, denn Fotospots gab es genug und so wurden Schatzi-Moppel nicht wieder durch Shoppingmöglichkeiten abgelenkt.
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| G(r)obi, G(r)obi? |
Nachdem wir einmal die Södergatan bis zum Gustav Adolf Torg entlanglaufen waren, verließ den Couchschlumpf und Grumpycat vollends die Lust, sie kehrten bei Burger King ein, um anschließend ins Hotel zurückzukehren.
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| Am Lilla Torg |
Schatzi-Moppel dagegen waren noch recht motiviert und erahnten schon die regenfreie Phase, die sich auch tatsächlich bald einstellen sollte.
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| Endlich etwas Sonne |
Wir spazierten noch eine Weile herum und machten ein paar Fotos, bis wir in einem Espressohaus am Lilla Torg für eine Pause einkehrten, damit die beiden Tee trinken und Internet nutzen konnten.
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| Abendstimmung mit Bahnhof im Hintergrund |
Leider war danach die Luft raus und sie schafften es nur noch das Stück über den Platz bis zur Moosehead Bar, wo es endlich mal wieder Elch zum Essen gab.
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| In der Moosehead Bar |
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Gestärkt mit schwedischem Bier
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| Fischi, der Trinker II |
und schwedischem Elchburger
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| Der Elchburger |
ging es irgendwann zurück ins Hotel, wo wir bald ins Bett gingen, um für den nächsten Tag fit und motiviert zu sein: Kopenhagen wir kommen. Dazu dann mehr in Teil 7.
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| Tschüss, Schuhschachtelzimmer |
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