Skandinavien Teil 7

Goodbye Schweden

Am Sonntagmorgen war es Zeit, sich von Schweden zu verabschieden. Das Wetter war nach wie vor nicht besonders toll, sollte aber im Laufe des Tages besser werden. Nach dem Frühstück wurden die Koffer geschnappt und die wenigen Meter zum Malmöer Bahnhof zurückgelegt.

Eine der Nebenhallen des Malmöer Hauptbahnhofs

Es wurden Fahrkarten gekauft und der Öresundexpress, der praktischerweise gerade starten wollte, gestürmt. Nach etwa 40 Minuten Fahrzeit stiegen wir in Kopenhagen an der Haltestelle Nörreport aus, von wo aus wir noch einige Minuten zu unserer Unterkunft (eine AirBnB-Wohnung) laufen mussten.

Lagebesprechung

Kopenhagen

Da wir etwas früher dran waren, suchten die Menschlein zunächst noch einen Supermarkt auf und kauften die wichtigsten Dinge für die nächsten Tage ein. Dann machten wir uns auf den Weg, um die richtige Straße und die richtige Hausnummer zu suchen. Aufgrund der Menge und Größe des Gepäcks wurde ziemlich herumgejammert. Dies sollte sich sogar noch steigern, als wir das Haus, in dem die gemietete Wohnung war, erreichten. Vor der Haustür erwartete uns der Vermieter bereits und wie sich herausstellte, befand sich diese Wohnung im vierten Stock, es gab keinen Aufzug und auch zum Erdgeschoss führten schon einige Stufen.

Die Brücke nach Nörrebro
Nach einiger Schlepperei und Jammerei waren aber dann doch alle Reisenden mit dem gesamten Gepäck oben angekommen. Der Vermieter erzählte schon fröhlich über die Wohnung, dabei waren alle noch mit Ächzen und Stöhnen beschäftigt.

Posing vor dem Rosenborg Slot
Zum Schluss zeigte er uns noch die Dachterrasse, die über ein kleines Labyrinth im Dachgeschoss zu erreichen war. Der Ausblick war allerdings sensationell. Danach verabschiedet er sich und die Meute brach quasi direkt auf dem riesigen Sofa im Wohnzimmer zusammen.

Ja, wo laufen sie denn?

Nach einer kleinen Pause siegten dann aber Neugier und Entdeckungslust und so zogen wir endlich los, um Kopenhagen zu erobern.

Eines der vielen tollen Gebäude

Touri-Tour

Tag 1

Schon mal als Vorwarnung: Wir haben extrem viel gesehen und fotografiert. Ich versuche, möglichst chronologisch vorzugehen und euch ein bisschen zu berichten, was wir wann gemacht haben.
Und noch eins
Ich hoffe das stimmt so halbwegs, aber seht es mir nach, falls ich etwas durcheinander bringe. Es war einfach alles so toll, aber eben auch unheimlich viel.

Kunst gegenüber vom Nyhavn

Zunächst haben wir die Hippies besucht, wo man allerdings keine Fotos machen konnte.

Eine Kirche in Kristiania
Danach  gab es Eis für alle und dann ging es endlich richtig los:
Die bunten Häuser am Nyhavn
Wir flanierten am Nyhavn vorbei und haben dort auch das Ankerfoto nachgeholt, das mir vor drei Jahren vorenthalten wurde.
Nyhavn mit Herz

Ein Foto davon seht ihr später in Teil 8.

Unterwegs zur Kleinen Meerjungfrau

Von dort sind wir am Ufer entlanggelaufen und haben die Oper auf der anderen Seite des Flusses gesehen.
Im Hintergrund die Oper
Nach einem recht langen Fußmarsch kamen wir erst zum Schloss Amalienborg, das sehr nett in der Nachmittagssonne schlummerte.
Der Turm vom Schloss Amalienborg
Kurz drauf erreichten wir einen sehr hübschen Springbrunnen.
Was für ein Springbrunnen!
Nach einem weiteren kleinen Fußmarsch haben wir dann endlich die Kleine Meerjungfrau entdeckt. Wie ich euch bei meinem Bericht über Brüssel schon erzählt habe, ist sie wohl mit dem Manneken Pis verwandt, denn beide sind einfach furchtbar klein. Viel kleiner, als man aufgrund ihres Bekanntheitsgrades erwartet. Bei der Kleinen Meerjungfrau kommt nach dazu, dass sie nicht am Ufer sitzt, sondern sich im Wasser befindet und dass furchtbar viele Touris davor herumstehen. Wir haben es trotzdem geschafft, ein nettes Foto mit ihr zu machen.

Die kleine Meerjungfrau

Im Anschluss haben wir uns querfeldein in die Stadt zur nächsten Bushaltestelle geschlagen. Die war leider extrem weit weg und als wir dort ankamen, war uns der Bus vor der Nase weggefahren. Also durften wir hier ziemlich lange warten. Schließlich brachte uns der nächste Bus Richtung Nörrebro und zu unserer Unterkunft. Hier ließen wir den Abend gemütlich ausklingen, denn was hier nach gemütlichem Sightseeing klingt, war doch ganz schön anstrengend.


Ausruhen nach einem anstregenden Tag

 

Tag 2

Am Montag zogen Schatzi-Moppel getrennt von den anderen beiden los. Das war auch gut, denn so konnten alle in ihrem Tempo die Stadt entdecken.

Ein Brunnen in der Innenstadt
Schatzi-Moppel waren zunächst
Im Einkaufszentrum
ein wenig shoppen
So macht Shopping Spaß
und haben dabei auch ein paar Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt mitgenommen,
Fischi und ein Reiterdenkmal
bevor wir nach dem Mittagessen zum Rosenborg Slot gegangen sind.
Auf dem Weg zum Rosenborg Slot

Im Park um das Schloss herum
Das Schloss aus der Nähe
haben wir einige nette Fotos gemacht,
Der Park am Schloss
denn der Park
So viele schöne Rosen
war sehr toll angelegt.
Und diese Bäume!
Im Anschluss haben wir den Street Food Markt in der Nähe der Oper besucht.
Werbung für einen Essenstand
Dieser Markt war in einer großen Halle,
Ansicht des Eingangs der Halle
die ziemlich cool gestaltet war.

Beim Street Food Markt
Es gab auch recht verrücktes Essen (aber auch ganz normales).
Duck Burger
Danach war für diesen Tag die Luft raus und wir haben uns zurück zur Unterkunft begeben, wo der Couchschlumpf und Grumpycat nur wenig vor uns angekommen waren und ebenfalls von schönen Ecken der Stadt berichtet haben.
Hallo, Vetter Itt

Tag 3


Am Dienstag waren wir mit Schatzi-Moppel (der Couchschlumpf und Grumpycat waren wieder getrennt unterwegs) morgens gleich zur Öffnung im Tivoli.
Die Schlange am Eingang
Das Tivoli ist ein Vergnügungspark mitten in Kopenhagen.
Herzchen?
Leider ist er aufgrund der zentralen Lage auch ziemlich klein,
Schildkroten-Dompteuer Fischi
was nicht nur auf die Fläche,
Die gesamte Fläche zum Bootfahren
sondern auch auf viele Attraktionen zutrifft.
Das \“Riesen\“-Rad
Wir sind eine Weile darin herum gewandert,
Mit Piratenschiff im Hintergrund
haben uns ein bisschen geärgert,
Schatzi mit einem Kindheitsfreund: Petzi

dass die Attraktionen so klein sind

Chinesische Statue im Tivoli
und waren schließlich nur im Aquarium.
Oha, ein Hai
Dort haben wir die Fischfütterung noch mit angeschaut
Ich hab keine Angst vor dem kleinen Hai
und haben dann schließlich den Park wieder verlassen,
Fisch(i)fütterung
damit Schatzi-Moppel ein Mittagessen zu sich nehmen konnten.
Erholung nach einer Kopfnuss


Im Nachhinein betrachtet


Abenteuerspielplatz – Oh, wo ist eigentlich der Kuschel?
haben wir aber einige echt schöne Fotos im Tivoli gemacht.

Springbrunnen vor der Konzerthalle
Für das Mittagessen wurde ein kleines Café ausgewählt, das direkt im Szeneeinkaufsviertel lag.
Kleiner Hinkelstein gefällig?

Im Anschluss wurden also nochmals Geschäfte gestürmt und ein bisschen Geld unter die Leute gebracht.

Interessante Werbung für eine Metzgerei
Danach waren wir eigentlich recht kaputt und liefen quasi nur durch die Straßen, um zu überlegen, wo wir am besten zusammenbrechen konnten, als wir an der Galerie vorbeikamen, in der die Muminausstellung war.
Im Innenhof der Galerie
Hiervon hatten wir schon Plakate gesehen und wie es der Zufall wollte, standen wir nun davor. Die Bilder, die wir hier gemacht haben, zeige ich euch im achten und letzten Teil dieser Reihe, denn es war dort so schön, dass ich das ein bisschen hervorheben möchte.
Das Plakat für die Muminausstellung, das uns neugierig gemacht hat
Nachdem wir die Galerie besucht und schließlich wieder verlassen hatten, haben wir uns mit dem Couchschlumpf und Grumpycat im Botanischen Garten getroffen. Hier wurde noch eine kleine Fotosession eingelegt, bevor der Park leider auch schon schloss. Eine kleine Auswahl dieser Fotos zeige ich euch ohne Untertitel und Unterbrechnungen:

Zurück in der Wohnung mussten wir dann auch schon wieder an die Abreise denken, aufräumen und Koffer packen.
Sonnenuntergang über Kopenhagen auf der Dachterasse

Tag 4

Am Mittwoch waren wir noch kurz in Nörrebro zum einkaufen, allerdings hat uns der plötzlich einsetzende Regen ziemlich geärgert, sodass wir nicht wirklich gut fotografieren konnten.

Kunst am Flughafen

Kurz nach dem Mittag brachen wir dann gemeinsam zum Flughafen auf, wo wir zwar recht früh ankamen, aber einfach noch ein bisschen Zeit mit lesen und shoppen verbracht haben.

Blick in die Flughafenhalle
Am frühen Abend (mit einer Stunde Verspätung) sind wir in Stuttgart gelandet und haben uns gefreut, die Kuschelrunde wieder zu sehen und erzählen zu können, war wir alles erlebt haben.
Schweden-Fischi im Flieger

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