Drei Weihnachtsmärkte in drei Tagen und ein Ausflug in die Geisterbahn

Am Donnerstag sind wir zu einem kleinen Weihnachtsmarkt-Trip aufgebrochen. Passend dazu hatte es über Nacht ein bisschen geschneit.

Um kurz nach 10 Uhr am Vormittag starteten wir mit dem IC Richtung Nürnberg, wo wir für eine kurze Zeit in einen ICE gestiegen und bis nach Regensburg weitergefahren sind. Mit an Bord waren Fischi und Bienchen, auch bekannt als Fienchen, Kuschel, ich und die neue Kamera, die unbedingt ausprobiert werden musste. Dass also nicht alle Bilder so perfekt sind wie sonst, liegt daran, dass wir uns erst ein bisschen mit der Bedienung anfreunden müssen.

Regensburg

In Regensburg sind wir fast direkt erstmal in ein Brauhaus eingekehrt, damit Schatzi-Moppel mittagessen konnten. Die waren nämlich (wie immer) schon wieder am verhungern. Das Essen sah allerdings sehr lecker aus und das Bier hat Fischi auch sehr gut gefallen.

Danach sind wir ein bisschen durch die Stadt geschlendert und haben die Steinerne Brücke überquert, denn auf der anderen Seite war unser Hotel.

 

 

Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen und unsere Sachen dort abgeladen hatten, sind wir wieder zurück gegangen, um uns der Stadt und den dortigen Weihnachtsmärkten zu widmen. In der Stadt gab es gleich nochmal ein paar tolle Fotospots, bevor es an den Genuss des ersten Glühweins ging.

Anschließend beschlossen wir, den Romantischen Weihnachtsmarkt im Schloss Thurn und Taxis zu besuchen. Dieser hat zwar Eintritt gekostet, war aber wirklich ausgesprochen schön. Wie ihr an den Fotos seht, war es im Dunkeln noch etwas schwieriger, die richtige Einstellung mit der neuen Kamera zu finden.

Es gab natürlich auch eine Knackwurst-Semmel (die leider direkt verschlungen und nicht fotografiert wurde) und eine Original-Feuerzangenbowle.

Irgendwann waren wir alle durchgefroren und Schatzi-Moppel konnten auch nicht mehr stehen bzw. laufen, und so entstand der spontane Gedanke, ins Kino zu gehen. Wir konnten zwei Kino-Gutscheine verbrauchen und die Neuverfilmung von \“Mord im Orient-Express\“ hat uns auch ganz gut gefallen. So wurde es noch ein recht kurzweiliger Abend.

Am nächsten Morgen sind wir noch ein wenig durch die Stadt geschlendert und haben auf dem Weg zum Bahnhof noch ein bisschen fotografiert.

Anschließend sind wir in einen Regio nach Nürnberg gestiegen, um zum zweiten Ziel zu gelangen.

Nürnberg

Direkt hinter dem Bahnhof startete schon der erste Weihnachtsmarkt. Hier haben Schatzi-Moppel erstmal einen Glühwein getrunken und jeder drei Würstle im Weckle gegessen.

Nach dieser Stärkung konnten wir uns auf den Weg zum Christkindlesmarkt machen. Es war noch früh am Nachmittag und alles noch ganz gut überschaubar. So konnten wir uns in Ruhe umsehen und fotografieren.

Inzwischen waren wir bei unserem Hotel angekommen, hatten eingecheckt und unsere Sachen abgelegt. Nach einer kleinen Pause sind wir auch schon wieder losgezogen, um noch ein paar Fotos machen zu können. Es war allerdings doch schon wieder dunkel.

Da wir ungünstigerweise pünktlich zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts an diesem angekommen waren, war hier zuächst kein Durchkommen mehr. Wir entschieden uns dazu, eine Feuerzangenbowle zu trinken und ein bisschen auf den Fluß, die Pegnitz, zu schauen.

 

Schließlich gingen wir weiter und beschlossen, noch ein wenig Sightseeing zu betreiben, denn auf dem Weihnachtsmarkt war einfach zu viel los. Dabei ist dieses tolle Foto entstanden.

Zwischendurch entdeckten wir eine Burg in der Ferne, die wir natürlich aufsuchen mussten.

Von hier hatte man einen schönen Blick auf das nächtliche Nürnberg und wir haben versucht, das fotografisch festzuhalten, was nicht so leicht war. Ein Versuch mit dem Handy hat aber gezeigt, dass  man gar nichts auf dem Foto gesehen hätte.

Danach meldete sich der Hunger und Schatzi-Moppel begannen, nach einer Abendessensmöglichkeit abseits des Weihnachtsmarkts zu suchen. Das war gar nicht so leicht, denn es war nahezu überall alles voll. Schließlich fanden sie einen kleinen Tisch in einer urigen Gaststätte und besetzten diesen. Das Essen konnte sich sehen lassen und das Kellerbier war offensichtlich auch ganz lecker.

Nach dem Essen kam noch ein Fußballfreund der beiden dazu, der in Nürnberg wohnt, und es wurden noch einige weitere Biere vernichtet. Zu späterer Stunde begaben wir uns schließlich zum Hotel zurück. An Fotos war jetzt nicht mehr zu denken, aber der Abend war sehr nett und lustig gewesen.

Nach dem Frühstück haben wir am nächsten Morgen noch eine kleine Runde um die Stadtmauer gedreht, die uns am Abend vorher so gut gefallen hatte. Dabei haben wir auch die älteste deutsche Hängebrücke überquert und noch ein paar Fotos von der Pegnitz gemacht.

Schließlich sind wir zum Bahnhof gegangen und haben uns auf den Weg Richtung Schwäbisch-Hall gemacht.

Schwäbisch-Hall

Ihr fragt euch sicher, was uns ausgerechnet an diesen Ort verschlagen hat, der ja nun nicht unbedingt für seinen Weihnachtsmarkt welt- oder zumindest mal deutschlandweit berühmt ist. Hintergrund war auch nicht der Weihnachtsmarkt, sondern der Live-Auftritt eines unserer Lieblings-Podcasts im Neubausaal in Schwäbisch-Hall. Dieser sollte an diesem Samstagabend stattfinden und wir waren alle schon ganz aufgeregt. Zunächst kamen wir um kurz nach der Mittagszeit im leicht verschneiten Schwäbisch-Hall an.

Eigentlich wollten Schatzi-Moppel als erstes etwas Mittagessen gehen, aber sie mussten feststellen, dass sämtliche Restaurants gerade für den Nachmittag geschlossen hatten. Also haben wir zunächst ins Hotel eingecheckt und nach zwei Anläufen auch endlich ein Zimmer bezogen, in dem wir für die Nacht bleiben durften.

Anschließend sind wir an ein paar Fotospots vorbei (u.a. überdachte Brücken, die wir in den USA ja so toll fanden) in die Stadt gegangen. 
 

Irgendwann sind wir auf dem Weihnachtsmarkt angekommen, wo es erstmal einen Flammlachs gab.  Auf Bratwurst hatte irgendwie niemand mehr Lust, zumal die ja auch bekanntlich in Baden-Württemberg nicht so richtig schmeckt. Außerdem wurde ein Eierpunsch nach Oma\’s Rezept getrunken, der es ganz gut in sich hatte.

Nach dieser Stärkung haben wir noch ein paar Fotos auf dem Weihnachtsmarkt und von der Kirche herunter gemacht, um einen besseren Eindruck von der Stadt zu erhalten.

Danach sind wir zurück zum Hotel gegangen, um uns noch ein wenig auszuruhen und für den Abend fertig zu machen.

Als wir losgezogen sind, war unser erster Stopp nochmal der Weihnachtsmarkt für eine weitere Stärkung (diesmal gab es zwiebelfreien Flammkuchen und einen Glühwein). Danach haben wir uns auf die Suche nach dem Neubausaal gemacht, dessen Eingang ein bisschen versteckt war. Wir haben ihn trotzdem gefunden und uns im Saal erstmal Plätze ausgesucht. Diese waren dann in der dritten Reihe – beste Sicht also.

Nach einer Weile Wartezeit, in der wir schon mal unsere Fragen aufgeschrieben haben, ging es endlich los mit Gästeliste Geisterbahn – in Person von Nilz Bokelberg, Markus Herrmann und Donnie O\’Sullivan. Wir haben uns vom ersten bis zum letzten Moment furchtbar gut amüsiert und ich durfte sogar auf dem Schoß vom Schatzi sitzen und zuschauen. Genial. In der Pause haben wir unsere Fragekärtchen auf die Bühne gelegt und ich habe schnell mal für ein/zwei Fotos darauf posiert. Wir haben es sogar geschafft, Maria, die wichtigste Frau hinter den drei Quatschköpfen, mit auf ein Foto zu bekommen.

Am Ende des Abends, der leider viel zu schnell herumging, waren die drei noch draußen und haben Fotos mit den Fans gemacht, selbstverständlich auch mit mir. Herm hat sich dabei besonders gefreut und mich mit \“Oh, ein Grobi!\“ begrüßt. Ich habe mit \“Oh, ein Herm!\“ geantwortet, aber er war zu vertieft in das Foto, das wir zusammen gemacht haben. Was für ein Ereignis in meinem Leben!

Danach sind wir zurück ins Hotelzimmer gegangen und haben noch gemeinsam das aktuelle Sportstudio geguckt. Nach einer halbwegs guten Nacht, die nur von komischen Lichtern gestört wurde, sind wir heute morgen nach dem Frühstück wieder nach Hause gefahren. Zu Hause erwarteten uns natürlich alle Kuschelfreunde aber auch zwei nette Postkarten und ein kleines Paket. Eine Postkarte war von den drei Ratten, denen wir auf Instagram begeistert folgen, und die andere von Willy, der uns aus Paderborn geschrieben hat. Er hat sich scheinbar unsterblich in ein rosanes Plüschschwein verliebt. Also, dafür hätte er ja nicht wegfahren müssen, so was haben wir schließlich auch!

Das Päckchen war von der Mutti vom Schatzi und hat dem Krümel ganz besonders gut gefallen. Er hat zwar das Papier und den Tee-Adventskalender gleich herausgeworfen, aber die Süßwaren, die sich darunter versteckt haben, kamen sehr gut bei ihm an.

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