Am vergangenen Wochenende stand endlich mal wieder ein Ausflug an. Aufgrund der besonderen Konstellation der Reise konnte ich nur kleine Plüschi-Freunde mitnehmen, weshalb lediglich Kuschel und Basti dabei waren. Damit war ich quasi fast ein bisschen unterfordert, was die Bespaßung der mitreißenden Mitreisenden anging, aber ich habe dann einfach ein bisschen mehr Schatzi-Moppel unterhalten.
Erstes Live-Fußballspiel der Rückrunde
Nachdem wir aufgrund vom Sturmtief Friederike letztes Wochenende nicht nach NRW gefahren waren, besuchten wir am vergangenen Freitag das erste Live-Spiel der Rückrunde. Es war ein Auswärtsspiel in Frankfurt. Dazu muss man sagen, dass ich Frankfurt fast noch weniger mag als K*ln und das will schon was heißen. Trotzdem musste ich natürlich mitfahren, das versteht sich ja von selbst.
Dieser Stadionbesuch war jedenfalls der Grund, dass nur Kuschel und Basti dabei waren, denn alles, was Schatzi-Moppel fürs Wochenende mitnehmen konnten, mussten sie mit ins Stadion nehmen. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie das denn gehen soll: Kleidung, Ladegeräte, Waschzeug? Aber da muss ich euch sagen, die beiden waren schlau! Sie haben nämlich von Freitag auf Samstag bei den Freunden in Oberursel übernachtet, wo wir auch an Silvester waren und hatten dort bereits einen Koffer mit allen wichtigen Sachen deponiert. Außer uns Plüschis natürlich.
Um kurz vor 17 Uhr ging es jedenfalls am Freitag mit dem Zug los nach Frankfurt. In Bahnhofsnähe wurde noch ein Abendessen vertilgt, dann wurde Bier gekauft und wir sind mit der Straßenbahn zum Stadion gefahren. Dort gab es mal wieder von Ordnern organisiertes Chaos, sodass wir den Anpfiff verpasst haben. Den größten Teil des Spiels haben wir allerdings gesehen und der war eher nicht so toll. Ich habe versucht, mir die Mütze übers Gesicht zu ziehen, damit ich es nicht sehen muss, aber irgendwie ist das auch doof, wenn man nicht sieht, warum alle schimpfen.
Nach dem Spiel, das wir (leider verdient) mit 2:0 verloren haben, sind wir Richtung Niederrad gewandert, wo wir von Schatzi-Moppels Freunden aufgesammelt und nach Oberursel gebracht wurden. Dort angekommen, wurde noch ein Bierchen getrunken, ein wenig gequatscht und dann sind alle ins Bett gegangen.
Ein Samstag im Zeichen der Familie
Am Samstag sind Schatzi-Moppels Freunde schon sehr früh (und sehr früh war für einen Samstag eigentlich unzumutbar früh) zu einem Wochenendausflug aufgebrochen, sodass wir sie gar nicht mehr gesehen haben. Wir sind \“erst\“ gegen 9 Uhr aufgestanden, haben gemütlich gefrühstückt und sind dann zum Bahnhof gegangen. Das war eine Premiere, denn bisher sind wir diese Strecke immer gefahren worden. Man kann den Weg aber durchaus auch zu Fuß gehen, wie wir festgestellt haben. Selbstverständlich haben wir aber vor dem Aufbruch noch kurz Hallo zu den Oberurseler Hasen gesagt.
Die S-Bahn brachte uns zunächst nach Frankfurt, wo wir nach etwas mehr als einer halben Stunde Umstiegszeit (die wir maßgeblich zum Kauf eines Reiseführers für den letzte Woche gebuchten März-Urlaub auf Malta und von Verpflegung genutzt haben) mit dem ICE Richtung Thüringen gefahren sind.
Nach einem weiteren Umstieg und kürzeren Aufenthalt in Kassel ging es dann mit dem Regio nach Thüringen. Am Bahnhof wurden wir alle von Schatzis Eltern abgeholt und zur Familie ihres Bruders nach Dingelstädt gebracht. Dingelstädt ist jetzt nicht unbedingt bekannt für seinen Tourismus, aber zum Wohnen ganz schön.
Zunächst gab es Kaffee/Tee und selbstgebackenen Kuchen, anschließend haben wir einen langen Spaziergang um Dingelstädt herum gemacht. Wie ihr auf den nachfolgenden Fotos seht, war das sehr schön. Man hat aber auch recht deutlich die Sturmschäden von Friederike an vielen Ecken erkannt.
Nachdem nach dem Abendessen die Jungs im Bett waren, haben Schatzi-Moppel mit Schatzis Bruder und Frau Wii U Sports gespielt, was für uns drei sehr lustig anzusehen war. Erwachsende Menschen, die wild weiße Controller durch die Luft schlagen, weil sie vermeintlich Tischtennis spielen oder Bowlen – das muss man mal beobachtet haben.
Sunday Moving Mood
Der Sonntagmorgen begann mit einem gemütlichen Frühstück und eigentlich war alles gut, aber dann hat das Schatzi bemerkt, dass sie am Vortag auf dem Spaziergang meinen Schal verloren haben muss, denn er war weg. Sie hatte ihn zuletzt in der Tasche auf dem Spaziergang gesehen. Sie war tatsächlich ziemlich untröstlich und hat unbedingt nochmals zum letzten Fotospot vom Vortrag zurückgehen wollen. Also sind wir zu einem Spaziergang aufgebrochen und haben uns umgeschaut, ihn aber leider nicht gefunden. Das Schatzi muss mir also einen neuen häkeln, das hat sie mir auch versprochen. Außerdem war sie besorgt, dass wir auch verloren gehen könnten und hat uns vorsichtshalber lieber in der Tasche gelassen.
Zum Mittagessen gab es Gans (die mal ein Gewinn aus einer Weihnachtstombola war) und es wurden gan(s)z viele Witze darüber gemacht. Geschmeckt hat es aber offenbar vorzüglich.
Im Anschluss an das Mittagessen haben Schatzi-Moppel nochmals einen kleinen Spaziergang mit Schatzis Mutter gemacht. Leider gab es auch hier wieder keine Fotos, da Schatzi-Moppel Angst hatten, dass ich oder einer meiner Begleiter im Matsch landet. >> Phhh. Wann wäre denn hier je jemand ausgebüchst und heruntergefallen? Was, der Kuschel? Äh, pssst! <<
Nur kurze Zeit später nach unserer Rückkehr vom Spaziergang sind wir dann von Schatzis Eltern wieder zum Zug gefahren worden und haben die Heimreise begonnen. Zunächst sind wir mit dem Regio bis nach Göttingen gefahren, wo wir uns mit einer Instagram-Freundin verabredet hatten, um die Umstiegszeit von immerhin 40 Minuten angenehm zu nutzen. Mit Greta habe ich mich sofort ganz hervorragend verstanden, obwohl ich sie ja vorher nur von ihren Fotos und Videos kannte. Sie ist auch etwa dreimal so groß wie ich (vielleicht sogar mehr), aber so lieb und knuddelig, dass das gar kein Problem war.
Leider ging die Zeit viel zu schnell rum und so haben wir uns kurz vor der planmäßigen Abfahrt des Zuges verabschiedet und sind zum Gleis gestürmt. Hier mussten wir dann feststellen, dass der Zug plötzlich 40 Minuten Verspätung hatte. Wie ärgerlich! Schließlich konnten wir dann aber mit einem Zug knapp 20 Minuten nach unserer geplanten Abfahrt bis nach Mannheim fahren und dort in einen ICE nach Stuttgart umsteigen. Am Ende waren wir gar nicht so viel später in Stuttgart als gedacht und haben sogar noch die gleiche U-Bahn erwischt wie mit der geplanten Verbindung, wäre sie denn pünktlich gewesen.
Damit war das erste Ausflugswochenende im Jahr 2018 leider auch schon wieder vorbei, aber es war schön, daheim allen vom Ausflug und vor allem von Greta zu erzählen und nun freuen wir uns auch schon auf den nächsten Ausflug am kommenden Wochenende.























