Ein aufregendes Wochenende in NRW

Am vergangenen Wochenende waren wir endlich mal wieder unterwegs und zwar so, dass es was zu berichten gibt. Auf dem Terminplan standen am Freitagabend ein Heimspiel gegen Bremen, am Samstag ein Tag in Köln und am Sonntag ein Besuch bei Moppels Familie. Außer dem Fußballspiel stand das Wochenende also im Zeichen von Moppels Geburtstag am Freitag davor.

Am Freitagnachmittag starteten wir zunächst getrennt in Richtung Köln, der Moppel mit Kuschel und mir im günstigen Bummelzug am Rhein entlang bereits um halb 3, das Schatzi mit Krümel und Ginger im Gepäck um kurz vor 4 mit dem schnellen, aber teuren ICE. In Köln haben wir uns dann alle getroffen und sind mit dem Regio nach Mönchengladbach gefahren. Dort erwartete uns dichtes Schneetreiben, was wir gar nicht so recht glauben konnten.

Wir vier Plüschis sind mit dem Schatzi zu ihrem Sitzplatz gegangen, haben uns aber nicht aus der Tasche getraut, weil uns das Wetter einfach nicht gefallen hat. Nachfolgend seht ihr daher ein Foto von mir beim letzten Heimspiel ohne Schnee und Flutlicht, kalt war\’s aber auch.

Das Spiel begann gut und flachte dann ab, sodass wir aus einer 2:0-Führung zur Halbzeitpause nur mit einem Unentschieden gegangen sind. Die Heimfahrt war eine ziemliche Odyssee, nicht wegen des Wetters, sondern wegen der Unfähigkeit aller Verantwortlichen, einen ordentlichen Heimweg der Fans sicherzustellen. Das ist aber eine andere Geschichte, die schon entsprechend adressiert wurde (z.B. hier: klick).

Jedenfalls kamen wir um 0:20 Uhr erst in Korschenbroich an, durchgefroren und genervt und haben dann noch ein bisschen gebraucht, bis wir ins Bett gehen konnten. Die Nacht jedoch war erholsam und nach einem schnellen Frühstück am nächsten Morgen haben wir uns auf den Weg nach Köln gemacht. Es war immer noch recht kalt, aber zum Glück hat es nicht mehr geschneit.

In Köln sollte das diesjährige Freunde-Geburtstagsevent vom Moppel stattfinden. Hierzu hat mich das Äffchen begleitet, Krümel und Ginger wollten lieber bei Trini bleiben. Zunächst sind wir mit einigen Freunden im Früh am Dom gewesen, einem echt kölschen Brauhaus, zu einem gemeinsamen Geburtstagsmittagessen.

Im Anschluss stand dann eine Führung auf dem Programm: \“Glück auf – Köln von unten\“. Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Stadionführung beim Eff Zeh (auch wenn die Vermutung nicht so abwegig ist), sondern um eine Führung durch das unterirdische Köln, um Überreste aus dem Römischen Reich zu erkunden. Die Führung war sehr interessant, wir haben alle viel über den Beginn der Stadt und die \“guten alten römischen Zeiten\“ erfahren und es gab auch viel zu sehen. Leider waren Schatzi-Moppel so gebannt, dass sie kein einziges Foto gemacht haben.

Nach der zweistündigen Führung sind wir allerdings noch ein wenig durch Köln gestreift und haben hier und da noch ein paar Fotos gemacht, die ich euch nachfolgend zeigen möchte:

Wie euch auf den Bildern vielleicht aufgefallen ist, stiehlt sich da hin und wieder ein kleines Bärchen  mit süßem Pulli ins Bild. Das ist Tünn. Tünn wurde gegen meinen ausdrücklichen Willen in einem Souveniershop gekauft (ihr erinnert euch an das Kuscheltierembargo!) und in die Familie geschleppt. Allerdings ist der Tünn ein total lieber Kerl und sein Pulli passt mir ganz hervorragend. Am Abend zu Hause hat er ihn mir überlassen, aber darum gebeten, dass er ein anderes Kleidungsstück bekommt, so ganz ohne fühlt er sich so nackt. Auf jeden Fall wurde gleich beschlossen, dass er beim Trini wohnen würde, denn in Stuttgart sind wir einfach schon viel zu viele.

Nachdem Schatzi-Moppel also eine Weile durch die Stadt gestreift waren, hat es sie in ein sehr nettes Café verschlagen, wo es Tee und Kuchen gab. Krümel war darüber nicht so erfreut, denn er war ja nicht dabei, aber ihm wurde Kuchen am Sonntag versprochen und damit war er erstmal zufrieden.

Anschließend sind wir noch ein wenig herum gebummelt und haben Zeit totgeschlagen, wobei wir auch noch kurz am Rhein waren.

Zeit mussten wir deshalb totschlagen, weil es sich spontan ergeben hatte, dass wir am Abend spontan an einem kleinen Plüschiemeeting teilnehmen konnten. Der Kumpel aus Köln (ein Schäfchen, das wir sehr mögen) und Der Schweiner (ein bis dahin unbekanntes Schwein) waren auf einen Cocktail verabredet. Das durften wir uns nicht entgehen lassen uns so waren wir dabei. Die Bar war sehr gemütlich, nur etwas dunkel und sowohl die getroffenen Plüschis als auch Menschen waren total nett und es wurde ein sehr lustiger Abend.

Irgendwann mussten wir dann aber doch den Heimweg antreten, Tünn war von den vielen Eindrücken ganz schön fertig und wollte auch sein neues Zuhause kennen lernen. Hier hat es ihm gleich sehr gut gefallen und er wurde recht begeistert in die Kuschelrunde aufgenommen.

Am Sonntag ging es am späten Vormittag dann zu Moppels Eltern zum Geburtstagsessen. Zunächst haben wir noch weitere Verwandte besucht, bevor es dann zum Mittagessen ging.

Das war ganz furchtbar lecker, wie man den Schmatzgeräuschen vom Tisch entnehmen konnte, und als Nachtisch gab es noch einen Mandarinen-Käsekuchen, über den sich der Krümel direkt hergemacht hat. Ginger hat auch ein wenig abbekommen und Kuschel und ich haben amüsiert zugeschaut.

Außer den Geburtstagsgeschenken hatte Moppels Mama auch noch einen alten Gameboy mit Spielen ausgegraben, über den wir uns total gefreut haben und ihn gleich erstmal ausprobieren mussten.

Danach haben wir leider auch schon wieder die Heimfahrt antreten müssen, aber dort erwartete uns eine fröhliche Kuschelrunde und eine Karte vom Krümelontour aus Dubai.

Und natürlich musste ich erzählen, wie das Wochenende war und wie es eigentlich sein kann, dass ein Kuscheltier gekauft wurde, während ich dabei war und geschimpft habe. Aber so sind sie halt, meine Lieblingsmenschen.

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