Von Almere nach Texel

Endlich Insel! Seit gestern sind wir auf Texel und das ist sehr spannend, denn es ist irgendwie anders als das Festland. So richtig kann man es nicht greifen, aber es fühlt sich anders an. Außerdem ist es hier gar windig und gar nicht so warm, was wir aber meistens ganz angenehm finden. 

Zunächst muss ich euch aber noch berichten, wie unser restlicher Aufenthalt in Almere war.

Donnerstag, 16.07.2020
Am Abend haben sich Schatzi-Moppel nochmal rausgewagt und sind ein bisschen durch die Gegend spaziert. 
Irgendwie war das Wetter aber merkwürdig und so haben sie sich doch ziemlich kurz gefasst. Aber wir haben es endlich geschafft, noch ein Foto von unserem blauen Ferienhaus zu ergattern.
Außerdem gab es am Abend noch etwas Leckeres für die Krümelmonster.
Freitag, 17.07.2020
Der Freitag begann wolkig und leicht verregnet. Dies wurde also genutzt, um schon einmal ein bisschen im Ferienhaus aufzuräumen und Sachen zu packen. Außerdem hat das Schatzi zusammen mit dem Basti die restlichen Flaschen entsorgt. 
Am Nachmittag sind wir dann noch zu einer kleinen Almere-Abschlussradtour aufgebrochen. Es gab ein bisschen hier und da und natürlich nochmal Wasser.
Am Ende waren es knapp 23 km und wir waren alle recht zufrieden.
Samstag, 18.07.2020
Samstag war Reisetag und es war warm (schlecht wegen der kaputten Klimaanlage). Zunächst musste alles fertig eingepackt und das Ferienhaus ausgeräumt werden. Nachdem alles im Auto verstaut war, ging es los Richtung Norden. Wir haben dabei die gemütliche und aussichtsreiche Route gewählt und sind zunächst am Markermeer entlang bis nach Lelystad gefahren und von dort über den Markerwaarddijk nach Enkhuizen. 
Von Enkhuizen ging es dann quer durch Nordholland nach Den Helder, wo wir zur Fähre gefahren sind. Der Moppel hatte schlauerweise schon vorher im Internet das E-Ticket gekauft und so konnten wir an der langen Bezahlschlange vorbeifahren und waren so doch um einiges schneller. Trotzdem mussten wir natürlich eine Fähre abwarten. Aber die Zeit wurde kurzerhand für eine Piesel- und Fotopause genutzt und war so für alle rundum angenehm.
Die Fährfahrt hat nur 20 Minuten gedauert und so war es kein Problem, im Auto zu bleiben, wie es die Corona-Regeln vorsehen. Aber natürlich haben wir in der Zeit ein bisschen Quatsch gemacht.
Unsere Ferienwohnung in Den Burg hatten wir schnell erreicht und der Moppel konnte das Auto ausladen. Das Schatzi hat in der Ferienwohnung alles verteilt und ein bisschen eingerichtet.
Danach haben wir kurz zu Fuß den Ort erkundet, um ein paar Lebensmittel einzukaufen. 
Nach einer kleinen Stärkung und Pause haben Schatzi-Moppel die Falträder ausgepackt und sind nach Oudeschild zu einer Fischbude geradelt. 
Den Heimweg haben wir dann über den Deich in einem Bogen gemacht und noch kurz einen Hafen und die Nordsee gesehen.
Im weiteren Verlauf wurde es dann ein wenig ungemütlich, außerdem hatte das Schatzi starke Kopfschmerzen, sodass wir uns etwas sputen mussten und den Abend dann sehr gemütlich in der Ferienwohnung haben ausklingen lassen. Aber für einen ersten Eindruck von Texel war die kleine Tour nicht schlecht. 
Sonntag, 19.07.2020
Zunächst muss ich euch zeigen, wie wir die Nacht verbracht haben: 
Der Sonntag jedenfalls startete ganz anders als geplant. Ursprünglich sollte es nämlich den ganzen Vormittag regnen und erst am Nachmittag eine Wolkenlücke kommen. Deshalb hatten Schatzi-Moppel noch keine Überlegungen zu Unternehmumgen angestellt. Nun sind wir aber aufgestanden und die Sonne schien. Die Wettervorhersage hatte sich komplett gedreht und wir waren etwas überfragt, was wir denn nun mit dem guten Wetter anfangen sollten. Schnell war aber der Plan gefasst, zum Leuchtturm am nördlichen Zipfel zu radeln. Schatzi-Moppel haben also kurz die Route geplant und sind dann aufgebrochen. 
Kaum waren sie losgefahren, zog sich der Himmel zu und es begann zu nieseln. Sie sind aber tapfer weitergeradelt und wir hatten unterwegs einen bunten Wettermix, der etwa genauso abwechslungsreich war wie die Landschaft.
Zum einen war da Wald:
Außerdem gab es Dünengebiet mit netten Hügeln:
Und natürlich erreichten wir schließlich den Leuchtturm von Texel:
Unweit vom Leuchtturm haben Schatzi-Moppel auch auf der Terrasse eines Strandpavillons Mittag gegessen. Dort war es allerdings ziemlich zugig und durch den Wind auch ziemlich kalt. Wir haben ja ohnehin nur etwa 18 Grad. Das Schatzi hat sich also ziemlich geärgert, dass sie keine Jacke dabei hatte, aber dann musste sie halt einfach schneller essen.
Auf der  Weiterfahrt kamen wir noch an der Skulptur De Schicht vorbei, die wir natürlich auch fotografiert haben.
Danach ging es über den Deich weiter, wo wir nochmals für ein paar Fotos angehalten haben.
Anschließend sind wir unserer Fietsroute folgend ins Landesinnere eingebogen und kamen an einem Erdbeerhof vorbei. Dort mussten Schatzi-Moppel erstmal anhalten, ein bisschen einkaufen (Kartoffeln, Erdbeeren, Marmelade und Vla) und ein Puddingbroodje essen. Das war scheinbar sehr lecker.
So gestärkt, ging es weiter Richtung Den Burg und Ferienwohnung. Unterwegs ergab sich nochmals ein netter Fotostopp.
Kurz danach fing es stärker an zu regnen, da waren es glücklicherweise aber nur noch etwa 3 bis 4 km bis nach Den Burg, die dann etwas schneller geradelt wurden, als eigentlich gedacht. In der Ferienwohnung angekommen, waren wir doch recht erstaunt, denn die Route war mit knapp 44 km gar nicht mal so kurz. Das merkt man jetzt aber auch, denn Schatzi-Moppel hängen seither herum und sind ein bisschen geschafft 🙂
 
   
 

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