Meppel Teil 1

Eigentlich ist die Bezeichnung Meppel für unseren Standort nicht ganz korrekt. Wir sind in einem Ortsteil von Staphorst, aber tatsächlich näher an Meppel. Allerdings liegt Meppel in der Provinz Drenthe, unser Ortsteil jedoch in der Provinz Overijssel. Aber falls ihr mal auf der Karte gucken wollt und weil es bekannter ist, haben wir uns für Bezeichnung Meppel entschieden. Ich hoffe, ihr seid jetzt ausreichend verwirrt, damit wir loslegen können. 


Samstag, 25.07.2020
Am vergangenen Samstag haben wir die schöne Insel Texel verlassen. Das Wetter war ziemlich mäßig, sodass es gar nicht so schade war, dass wir nicht noch einen Radeltag einlegen konnten. 
Direkt nach der üblichen (aber diesmal zügigen) Morgenroutine hat der Moppel das Auto beladen und um kurz nach 10 Uhr sind wir losgefahren Richtung Fähre nach Den Helder. Wir hatten mega viel Glück und sind schon um 10:30 Uhr auf der Fähre gewesen und zum Festland rüber geschippert. Während der Fährfahrt sind wir wie beim letzten mal im Auto geblieben und haben ein bisschen Blödsinn gemacht.

Auf der anderen Seite angekommen, hatten wir zwei Leuchtturmstopps geplant. Leider hat es immer wieder angefangen zu regnen, weshalb wir jeweils nur kurz zum Fotografieren ausgestiegen sind. Zuerst waren wir am Leuchtturm Huisduinen unweit von Den Helder.

Unweit davon gab es auch einen Parkplatz, von dem man auf die Nordsee und den Leuchtturm schauen konnte. 

Der zweite Leuchtturm war etwas weiter südlich, der Grote Kaap Leuchturm, der zu Julianadorp gehört. Hier konnte man leider nicht gut anhalten, aber das Schatzi ist trotz ungemütlichem Wetter ein Stück vom Parkplatz hingehuscht und hat es versucht. Diesen Leuchtturm können wir von einer späteren Station aus vielleicht nochmal mit dem Fahrrad besuchen. 

Anschließend ging es Richtung Den Oever und von dort über den Afsluitdijk rüber nach Friesland. Wir haben ein paar wenige Fotos aus dem Auto gemacht, denn es hat derart geschüttet, dass wir nicht anhalten bzw. aussteigen wollten. 

Von Friesland aus haben wir unseren aktuellen Standort angepeilt. Zwischendurch haben Schatzi-Moppel versucht, eine Mittagessensmöglichkeit zu finden und haben schließlich an einem Pannenkoekhaus angehalten. Dort war (sicher dank Wetter und verspäteter Mittagessenszeit) sehr wenig los, sodass wir es wagen konnten, drinnen zu essen, wo es echt gemütlich war. Draußen war nämlich absolut keine Option. Die Pannenkoeken sahen aber super aus und waren auch echt lecker.

Anschließend haben wir noch einen kleinen Zwischenstopp für einen schnellen Einkauf der notwendigsten Sachen gemacht und dann unser neues Domizil aufgesucht. Der Ort, in dem wir hier sind, hat nur etwa 12 Häuser, sehr viele Schafe und unzählige Mücken. Allerdings haben wir eine riesige Ferienwohnung, die richtig toll ist. Nach dem Ausladen des Autos war es für diesen Tag irgendwie genug.  
   
Sonntag, 26.07.2020
Den sonntäglichen späten Vormittag haben wir zunächst genutzt, um nach Meppel zu radeln. Meppel ist wirklich nur einen Steinwurf (okay, einen seeerhr weiten Steinwurf) entfernt und eine hübsche Stadt. wir kamen z.B. an einer ziemlich coolen Windmühle vorbei.
Außerdem gibt es natürlich kleine Kanäle durch die Stadt und sehr viele Brücken.

Ziemlich unüblich zu den uns sonst bekannten Orten, öffnete der Supermarkt erst um 12 Uhr und die sonstigen Geschäfte sind sonntags geschlossen. Dadurch konnten wir ein bisschen durch die Innenstadt flanieren und fotografieren, ohne auf allzu viele Menschen zu treffen.

Nachdem wir uns ausreichend umgeschaut haben, hatten wir den Moppel in den Supermarkt geschickt – nicht ohne ihn nochmals darauf hinzuweisen, dass er den Einkauf nicht übertreiben dürfe, da wir ja alles irgendwie auf dem Rad zurück transportieren mussten. 
Er hat es tatsächlich geschafft, den Einkauf so zu begrenzen, dass wir knapp am Ladelimit lagen, aber alles noch mitbekommen haben. Wie ihr seht, war die Strecke auch wirklich nicht so lang:
Nach dem Mittagessen haben wir dann beschlossen, noch ein bisschen spazieren zu gehen. Dazu sind wir mit Auto in ein nahes Naturschutzgebiet gefahren. Das Problem ist nämlich, dass über die Grachten nicht überall Brücken führen und das präferierte Wandergebiet per Luftlinie nicht weit weg war, man aber eben nicht einfach so hinkommt. 
Vor Ort haben wir uns für eine richtig schöne, knapp 5 km lange Route entschieden, die mal über Wiesen, durchs Moor, durch den Wald und an Seen entlang führte. Nachfolgend seht ihr die Bilder des Spaziergangs in der Reihenfolge, wie wir sie unterwegs gemacht haben. 

So sah die Wanderung übrigens auf der Karte aus:
Den restlichen Tag haben wir sehr gemütlich in der Ferienwohnung verbracht
   
Montag, 27.07.2020
Der Montag bot wieder ziemlich komisches Wetter. Es war zu windig zum Radfahren und wie wir später feststellen mussten, auch zu nass. Wir hatten uns deshalb für einen kleinen Trip nach Zwolle entschieden.
Leider hatten wir zwei Probleme: Zum einen haben wir auf einem Parkplatz geparkt, wo man nur zwei Stunden stehen durfte, aber schon eine Viertelstunde bis in die Innenstadt laufen musste. Zum anderen hat es fast die komplette Zeit mehr oder weniger geregnet. Aus diesem Grund haben wir fast keine Fotos gemacht und sind pünktlich zum Ende der Parkzeit zurück am Auto gewesen. Da Zwolle keinen besonderen Eindruck hinterlassen hat, werden wir der Stadt wahrscheinlich auch keine zweite Chance geben. Es gibt genug andere Ort, die man hier besuchen kann. 

Dienstag, 28.07.2020
Der Dienstag bot deutlich bessere Wetteraussichten, zwar sollte es immer noch sehr böig sein, weshalb Radfahren nicht besonders attraktiv schien, aber der Himmel war blau mit schönen Wolken und die Temperatur war mit leicht über 20 Grad sehr angenehm. Wir haben daher eine Weile überlegt, welchen fotogenen Ort man besuchen könnte, dann die Plüschi-Freunde, die beim Zwolle-Trip dabei waren, aber keine Fotos bekommen haben, geschnappt und sind nach Kampen gefahren. Und Kampen hat uns von der ersten Minute gefallen. Wir haben auf einem kostenlosen Parkplatz am Bahnhof geparkt, von wo aus man über eine riesige Brücke in die Innenstadt gehen konnte. Und schaut euch mal an, wie schön das aussah:

Wir sind eine Weile  herumgestromert und haben die Innenstadt aus vielen Perspektiven fotografiert. Besonders angetan hatte es uns dabei die fliegende Kuh am Kirchturm. Ich meine, ja, es war schon sehr windig, aber dass gleich irgendwelche Kühe durch die Gegend fliegen? Bisschen merkwürdig. Passt also genau auf, die Kuh kommt mehrfach auf den Fotos vor.

Etwas hinter der Innenstadt liegt das Broederport, ein richtig hübsches Tor mit einem Park dahinter. Wir haben das Tor natürlich von allen Seiten fotografiert und eine kurze Pause im Park gemacht.

Auch das St. Nicolaaastorje haben wir später noch gesucht und fotografiert.
Schließlich sind wir zurück durch die Innenstadt und zum Auto gegangen und haben uns mit ein paar Fotos von der Stadt verabschiedet.

Mittwoch, 29.07.202
Der Mittwoch war bei wechselhaftem, stark böigen Wetter ein Gammel- und Chilltag. Wir haben das Ganze gemütlich von unserem aktuellen Standort im Schrank verfolgt. 
Ab morgen sollen wohl die Böen weg sein und das Wetter richtig schön werden, dann gibt es sicher auch wieder Fahrrad-Ausflüge. Ich werde berichten.  

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