Meppel Teil 2

Wie ihr schon bemerkt habt, ist inzwischen August. Das bedeutet, dass wir schon mehr als einen Monat unterwegs sind. Schon verrückt, wie die Zeit vergeht. Aber es liegen noch fast zwei Monate Sabbatical vor uns, sodass es noch keinen Grund für Trübsal gibt.

Donnerstag, 30.07.2020
Am Donnerstag sind wir nach einem gemütlichen Vormittag zu einer Radtour aufgebrochen. 
Zuerst führte uns der Weg durch Zwartsluis, wo wir den Fluss Zwarte Water überquert haben. Wir befanden es dort als recht schön und machen vielleicht nochmal einen Ausflug hin
Der folgende Weg an sich war auch sehr schön, aber da überall Radfahrer und zum Teil auch Autos unterwegs waren, konnten wir nicht viel fotografieren.
Nach einer ganzen Weile Radfahrt sind wir in Giethoorn angekommen. Giethoorn ist angeblich das \“Venedig der Niederlande\“, wir waren also recht gespannt. Zuerst haben Schatzi-Moppel die Falträder geparkt, dann sind wir zu Fuß losgezogen, um den Ort zu erkunden. Leider war tatsächlich einiges los und viele Menschen unterwegs. Auf den schmalen Wegen und insbesondere an den Brücken waren überall Hinweisschilder, dass man den Abstand von 1,5 m einhalten sollte, aber manchmal waren die Wege gar nicht so breit und nicht immer konnte man für ein Foto stehenbleiben. Wir haben uns trotzdem bemüht und einige schöne Fotos gemacht.

Nach einer Weile haben Schatzi-Moppel ein Restaurant aufgesucht und sich mit einer Pizza gestärkt. Danach konnte es noch ein bisschen mit der Erkundungstour weitergehen.

Schließlich erreichten wir wieder die Falträder und machten uns auf den Rückweg, wobei wir natürlich einen anderen Weg angepielt haben und durch Meppel gefahren sind.

Nach etwa 42 km Radelroute waren wir dann auch \“schon\“ wieder zu Hause.
Freitag, 31.07.2020
Am Freitag haben wir uns aufgrund der hohen Temperaturen für einen Autotrip nach Urk entschieden. Urk liegt am IJsselmeer und damit schon wieder in Flevoland.
In Urk angekommen, mussten wir feststellen, dass es wirklich sehr heiß war. Schatzi-Moppel sind ganz schön ins Schwitzen gekommen und ich glaube, das Schatzi hat zwischendurch überlegt, einfach mal ins Hafenbecken zu hüpfen, um sich abzukühlen. 
Zunächst gab es aber ein Mittagessen zur Stärkung der beiden, diesmal mit Foto.

Anschließend haben wir insbesondere den Hafen genauer unter die Lupe genommen. 

Dort gab es z.B. eine Walstatute, die wir ziemlich cool fanden.
Der Hafen an sich war aber auch ganz nett.

Leider war es echt ziemlich heiß und Schatzi-Moppel schwächelten schon. Wir konnten sie aber überzeugen, noch den Leuchtturm aufzusuchen und das hat sich echt gelohnt. Es gab sogar einen tollen Anker davor.

Gleich hinter dem Leuchtturm lag das IJsselmeer.

Nicht weit entfernt vom Leuchtturm ist das Urker Vissersmonument und die Kerkje aan de Zee, welche wir auch direkt noch besucht und fotografiert haben.

Danach haben wir uns auf den Rückweg zum Auto und mit diesem auf den Heimweg gemacht. Unterwegs hat das Bienchen noch schnell ein Foto mit einer Kirche eingesammelt.
Später standen wir an einer gerade geschlossenen Brücke und guckt mal auf dem Navi, wo wir da waren:
Den Rest des Abends mussten wir uns alle von der Hitze erholen, die zum Glück in unserer Ferienwohnung (bisher) nicht so stark ankommt. 
 
Samstag, 01.08.2020
Den Samstag haben wir erneut für eine \“kleine\“ Fahrradtour genutzt, da es nicht so warm werden sollte. Diesmal standen keine konkreten Orte auf dem Plan, sondern vor allem viel Landschaft und davon gab es wirklich genug.  
In de Wijk haben wir zunächst eine lustige Statue und die Mühle fotografiert.

Auf der Weiterfahrt gab es in IJhorst einen lustigen Wegweiser, auf dem man sehen konnte, wie weit verschiedene Orte weg ist. Bis nach Berlin waren es z.B. 480 km. 
In Balkbrug sind wir an einem Ponyhof mit großem Holzpferd vorbeigefahren.
Danach ging es eine Weile durch Wiesen und Wälder auf zum Teil sehr abwechslungsreichen Radwegen.

Schließlich sind wir in der Nähe von Punthorst an einem See angekommen, wo wir eine Pause gemacht haben.

Anschließend ging es mit sich leicht verdunkelndem Himmel weiter Richtung Staphorst.

Wir sind zwar glücklicherweise nicht nass geworden, aber Ende war es ganz schön frisch und windig. Irgendwann hatten wir Staphorst erreicht und Schatzi-Moppel ächzten inzwischen ganz schön, aber einige Kilometer waren es dann doch noch bis nach Hause. Am Ende hatten wir fast 48 km geschafft und waren auch selbst ziemlich geschafft.
Sonntag, 02.08.2020
Der heutige Sonntag wurde zunächst ausgiebig der Erholung gewidmet. Nach der Mittagszeit  sind wir mit dem Auto in die Nähe von Dwingeloo auf einen Parkplatz am Wald gefahren, wo wir einen gemütlichen Spaziergang im Nationalpark Dwingelderveld machen wollten. 
Wir entschieden uns für den \“Teleskopweg\“, der etwa 4 km lang sein sollte. Schatzi-Moppel stapften also los und sahen sich schnell von Wald umgeben. 

Irgendwann kamen wir aus dem Wald heraus und sahen zunächst Wiesen. 

Kurz darauf erblickten wir ein riesiges Teleskop, das uns sehr fasziniert und den Wegnamen erklärt hat.

Danach ging es zunächst quer über Wiesen und um einen See herum.

Schließlich bogen wir wieder in den Wald ein und stellten fest, dass wir ein wenig die Orientierung verloren hatten. Zwar befanden wir uns noch auf dem ausgeschilderten Weg, aber irgendwie wähnten wir den Parkplatz woanders. 
Bei einer kurzen Pause checkten wir die Lage und mussten einsehen, dass wir kein Netz hatten, sodass eine Standortbestimmung nicht möglich war. Auch war unklar auf welchem Parkplatz wir geparkt hatten. Auf dem nachfolgenden Bild seht ihr den Wahnsinn, der sich in dieser Situation entwickelt hat:
Ein bisschen mulmig war uns nun schon und wir setzten den Weg zügig fort, um keinen halben Kilometer später spontan auf einen Parkplatz zu treffen und zu unserer Überraschung festzustellen, dass es \“unser\“ Parkplatz war. Puh!
Danach fuhren wir noch nach Dwingeloo. Das ist ein sehr süßer Ort mit einer richtig hübschen Kirche, sodass wir uns hier noch ein bisschen umgesehen haben.

Anschließend sind wir wieder nach Hause gefahren, wo wir nun wieder herumgammeln. Die Wanderung war übrigens tatsächlich knapp über 4 km lang.
Wir haben jetzt noch vier volle Tage an unserem aktuellen Standort, am Freitag geht es dann wieder weiter.  

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