Putten Teil 2

Die letzten Tage waren leider unternehmungsmäßig etwas schwierig, denn wir haben versucht, anderen Menschen aus dem Weg zu gehen. Am besten geht das beim Radfahren.

Freitag, 18.09.2020
Am Freitag entstand schon recht früh der Plan einer kleinen Radtour, denn eine größere Stadt mochten wir irgendwie nicht mehr besichtigen.
Als Erstes führte sind der Weg durch Putten und zum Kasteel Oldenaller. Man konnte zwar nicht durchs Tor, aber auch von draußen sah es sehr nett aus.
Allerdings war der Weg von der Straße zum Kasteel und zurück ziemlich uneben, weshalb wir schieben mussten. 
Zurück an der Straße ging es weiter nach Nijkerk. Erster, eher spontaner Stopp war ein Fahrradladen, wo das Schatzi endlich neue Griffe ans Rad bekommen hat. Hat ja auch nur 2,5 Monate gedauert…
Anschließend sind wir noch etwas weiter in den Ort hinein geradelt, haben die Falträder abgestellt und uns etwas umgesehen.
Nach einer kurzen Pause im Park ging es weiter.
Über einen anderen Weg ging es zurück nach Putten, wo wir zufällig einen Automaten mit Milchprodukten gefunden und ein bisschen Vla und Käse mitgenommen haben. Die Alpakas auf der Weide daneben haben uns auch sehr gefallen.
Nach einer Weile haben wir unser Chalet wieder erreicht und waren ganz zufrieden mit der Runde.
Samstag, 19.09.2020
Gestern waren wir erst ziemlich unschlüssig, was wir machen wollen. Nach einer Weile beschlossen wir, nach Putten zum Minigolf zu radeln. 
Hier war allerdings viel los und eine Warteschlange am Eingang, weshalb wir weiter geradelt sind. 
In der Nähe der Innenstadt haben wir die Falträder abgestellt und uns mal das Zentrum angeschaut. 
Hier war aber auch einiges los, sodass wir bald zu den Falträdern zurückgekehrt sind. Hier wurde erneut beratschlagt, was wir mit dem angebrochenen Nachmittag noch tun könnten. Wir einigten uns auf einen zweiten Minigolf-Versuch in Ermelo. Der Platz hier war total oldschool und kaum jemand dort. Perfekt für uns also.
Nach einer ordentlichen Runde, die erneut der Moppel gewonnen hat, sind wir weiter geradelt. Unterwegs im Wald haben wir diese coole Bank entdeckt.
Danach ging es noch eine Weile weiter durch den Wald.
Schließlich kamen wir in Garderen heraus und auch hier waren viel zu viele Menschen unterwegs, sodass es gleich weiterging. Wir haben nur dieses schöne Schnitzwerk fotografiert.
Auch an diesem Tag waren wir sehr zufrieden mit unserer Runde.
Sonntag, 20.09.2020
Heute Vormittag wurde zunächst ein bisschen aufgeräumt und gepackt, denn morgen geht es weiter zur nächsten und letzten Station.
Bei schönstem Spätsommerwetter wollten wir nach dem Mittagessen eine kleine Runde radeln. Zunächst war allerdings ein komisch gebogenes Straßenschild das einzige Fotomotiv.
Nach einer Weile der Radelei erreichten wir das Uddelermeer, ein sehr schöner See, an dem wir eine kleine Pause gemacht haben.
Auch das Ortseingangsschild vom bald folgenden Ort Uddel mussten wir fotografieren, weil der Name so lustig klingt.
Anschließend ging es weiter zum Landgut Staverden. Hier haben wir die Falträder abgestellt und sind zu Fuß weiter gezogen.
Am Landgut gab es eine kleine Brauerei, an der wir die Bierspezialitäten und den Apfelkuchen probieren mussten.
Danach haben wir noch den Rest des Landguts, einschließlich Wasserrad erkundet, bevor es zurück zu den Rädern ging.
Nach einigen Kilometern, die dann doch etwas in die Beine gingen, kamen wir wieder am Chalet an. Aus \“eine kleine Radtour, maximal 15 km\“ waren irgendwie fast 38 km geworden, sodass wir in dieser Woche 133 km geradelt sind. Gar nicht so übel, oder?

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