Von Fern hör ich das Rauschen des Wassers,
über die Hügel weht ein sanfter Wind.
Hier im Tal sind nur wir zwei
und das Strahlen der frühen Sonne.
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Wir stehen dicht beieinander
und blicken sorgenvoll in den beginnenden Tag,
der viele Abenteuer zu versprechen scheint.
Die Vögel singen leise ein Lied vom Frieden.
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Wo sind die Helfen, die früher hier die Welt von allem Bösen befreiten?
Warum ist der Himmel rot vom Blut, das für den Feind vergossen wird?
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Zahllose Fragen, auf die keine Antwort kenne.
Wir schultern unsere Rucksäcke,
um uns auf den Weg zu machen.
Zum Feind. Direkt ins Verderben.
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Auf uns ruht die Hoffnung der freien Völker.
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(2003)