Gedicht: Für Frodo und Sam

Von Fern hör ich das Rauschen des Wassers,

über die Hügel weht ein sanfter Wind.

Hier im Tal sind nur wir zwei

und das Strahlen der frühen Sonne.

Wir stehen dicht beieinander

und blicken sorgenvoll in den beginnenden Tag,

der viele Abenteuer zu versprechen scheint.

Die Vögel singen leise ein Lied vom Frieden.

Wo sind die Helfen, die früher hier die Welt von allem Bösen befreiten?

Warum ist der Himmel rot vom Blut, das für den Feind vergossen wird?

Zahllose Fragen, auf die keine Antwort kenne.

Wir schultern unsere Rucksäcke,

um uns auf den Weg zu machen.

Zum Feind. Direkt ins Verderben.

Auf uns ruht die Hoffnung der freien Völker.

(2003)

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