Sabbatical Teil 1: Aufbruch, Schützenfest und beginnende Erholung in den Niederlanden

Bereits vor einigen Tagen hat unser Sabbatical begonnen und es wird wirklich Zeit, von unserem Start zu berichten.

Donnerstag, 18. Mai bis Dienstag 23. Mai 2023

Am Mittwoch, den 17. Mai hatte der Moppel seinen letzten Arbeitstag. In der Folge wurde am Donnerstag, der Feiertag war, alles fertig gepackt und die Wohnung für unsere Abwesenheit vorbereitet. Das war ziemlich aufregend, denn so lange waren wir noch nie von zu Hause weg. Am Ende hatte sich ein großer Berg an Gepäck angefunden:

Selbstverständlich mussten auch die mitreisenden Plüschis ausgewählt werden. Das sind doch einige.

Alle anderen sind auf die Couch im Gästezimmer umgezogen,  um den Sommer mit den dort wohnenden Freunden zu verbringen.

Und dann war endlich Freitag! Wir waren äußerst gespannt,  ob alles ins Auto passt, aber es hat geklappt und dann ging es wirklich los!

Nach einigen Stunden Autofahrt sind wir im Heimatort vom Moppel angekommen. Er ist dort noch im Schützenzug und das jährliche Schützenfest stand an. Ich persönlich bin ja nicht so der Trinker, aber amüsiert haben wir uns trotzdem. Der Moppel ist in einem lustigen Verfahren am Freitagabend Zugkönig geworden, obwohl er am schlechtesten war und durfte so am Dienstag am Pokalschießen teilnehmen. Zuvor musste er am Montag nochmal üben. Tatsächlich hat er dann am Dienstag mit einer 10 vorgelegt und ist erst im Stechen ausgeschieden.

Was ich auch sehr mag, ist, wie der Ort geschmückt ist. Überall Wimpel und so. Einfach schön. Zum Glück ist das Schatzi mit mir mal rumgelaufen, sodass ich alles anschauen konnte.

Nicht zu verachten sind natürlich auch die Umzüge und Paraden. Jeden Tag geht es hin und her durch den Ort.

Am Schluss musste auch ein neuer König her. Es wurde König Andi, der Erste mit seiner Freundin Steffi – aus dem Zug vom Moppel. Da war die Aufregung natürlich groß. Wir wussten natürlich schon vorher, dass er sich meldet, aber die anderen im Dorf nicht.

Mittwoch,  24. Mai 2023

Aber wie auch beim Karneval war am Mittwoch alles vorbei.  Wir Plüschis waren ja ein bisschen froh, weil nun endlich die tatsächliche Reise begann. Das Schatzi fuhr uns tapfer die über drei Stunden bis nach Zeeland, wo wir in Grijpskerke unser Lager in einer Ferienwohnung aufgeschlagen haben.

Nachdem das Auto ausgeladen und alles in der Ferienwohnung verteilt war, sind wir zu einer kleinen Erkundung des Ortes aufgebrochen. Dabei haben wir festgestellt, dass hier wirklich tote Hose ist. Der Supermarkt hat im Februar geschlossen und es gibt genau 1 Eetcafé. Zum Glück haben wir eBikes und können so die Umgebung erkunden.

Nach dem kurzen Spaziergang wurden dann auch direkt die eBikes geschnappt und wir sind nach Oostkapelle geradelt. Zunächst gab es eine kleine (erstaunlich gesunde) Stärkung.

Anschließend ging es an den Strand. Es war frisch, aber sooo schön.

Danach sind wir zurück geradelt und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Donnerstag,  25. Mai 2023

Da am Mittwoch ein Einkauf zeitlich nicht geklappt hat, musste dies am Donnerstag nachgeholt werden. Zum Glück reichte der Reiseproviant noch für ein Frühstück, danach ging es mit dem Rad nach Middelburg. Dort haben wir die Räder abgestellt und sind erst ein bisschen durch den Ort gestromert. Dabei sind leider keine Fotos rausgesprungen, aber bei einem kurzen Café-Stopp konnten wir uns ins Bild mogeln.

Anschließend ging es auf den Markt, wo sich Schatzi-Moppel erstmal mit einer Portion Kibbeling gestärkt haben, bevor sie Gemüse, Obst und Käse einkaufen konnten.

Während der Moppel im Albert Heijn den Rest gekauft hat, haben wir mit dem Schatzi die Räder bewacht. Danach ging es zurück zur Ferienwohnung.

Der Stopp in der Ferienwohnung dauerte allerdings nicht allzu lange, denn es zog uns ans Meer. Wir brachen daher zügig wieder auf und radelten nach Zoutelande. Dort wurde zuerst ein kleiner Rucksack für das Schatzi angeschafft, da sie ihren von zu Hause nicht mitgenommen hatte. Danach spazierten wir über die Dünen zu einem Strandpavillion.

Dort angekommen gab es eine Pause und eine Stärkung in der Sonne.

Anschließend ging es gemütlich am Strand zurück zu den Rädern und von dort nach Grijpskerke.

Hier beenden wir Teil 1. Was wir ab Freitag erlebt haben, erfahrt ihr dann in Teil 2.

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