Sabbatical Teil 9: Stavanger

Unser Aufenthalt in Stavanger war leider sehr verregnet. Ein bisschen haben wir aber trotzdem gesehen und erlebt.

Freitag, 14. Juli 2023

Für den Freitag hatten einen ziemlich verrückten Plan. In der Wettervorhersage war das nämlich der Tag mit dem besten Wetter. Zunächst verließen wir wie gewohnt unsere Ferienwohnung in Farsund und haben auch noch Fotos davon gemacht.

Dann begann die Fahrt Richtung Stavanger. Leider war es nicht möglich die fantastische Landschaft zu fotografieren, die sich uns unterwegs bot. Aber an einem Parkplatz haben wir einen tollen Wasserfall fotografiert.

Der erste geplante Stopp war der Leuchtturm Kvassheim. Der war zwar geschlossen, aber von außen fotografieren ging natürlich trotzdem.

Als nächstes fuhren wir den Leuchtturm Obrestad Fyr an.

Nach einer kleinen Stärkung auf dem Weg erreichten wir unsere Ferienwohnung in einem Vorort von Stavanger pünktlich zur Eincheckzeit um 15 Uhr.

Schnell wurde alles ausgeladen und in die Ferienwohnung getragen, dann wurden die Wandersachen geschnappt und es ging wieder los. Nach etwa einer Dreiviertelstunde Autofahrt u.a. durch den längsten und tiefsten Unterwassertunnel der Welt starteten wir um 16:40 Uhr bei leichtem Nieselregen, der zum Glück schnell von Sonnenschein abgelöst wurde, in die Wanderung zum Preikestolen. Der Weg war abenteuerlich und anspruchsvoll, nicht zuletzt wegen der Menschenmassen, die sich teilweise auf dem Weg befanden.

Nach fast exakt 2 Stunden erreichten wir den Preikestolen, einen der berühmtesten Aussichtspunkte Norwegens mit Blick auf den Lysefjord. Das ungesicherte Felsplateau ist 600 m über dem Wasser.

Nachdem wir Fotos gemacht und uns ein bisschen augeruht hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Obwohl es nun weitestgehend bergab ging und deutlich weniger Menschen unterwegs waren, forderte der Weg Schatzi-Moppel alles ab. Aber sie haben es zurück zum Auto geschafft und waren extrem stolz auf diese Leistung.

Zügig fuhren wir zurück zur Ferienwohnung, wo wir erst nach zehn ankamen.

Samstag, 15. Juli 2023

Wie befürchtet startete der Tag mit Regen, zu dem sich später auch noch kräftiger Wind gesellte. Das wäre definitiv kein angenehmes Wetter für unsere Wanderung gewesen. Im Laufe des Vormittags wurde daher nur kurz eingekauft. Erst am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt. Bei mehr oder weniger starkem Regen machten wir ein paar Fotos von der Streetart und den bunten Gassen.

Am Abend waren wir im Kino, um Indiana Jones V zu sehen. Uns hat der Film auch richtig gut gefallen.

Sonntag, 16. Juli 2023

Auch an diesem Tag regnete und stürmte es viel. In der Mittagszeit fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt, wo wir etwas aßen und mehr oder weniger trocken durch Gamle Stavanger, die alte Innenstadt, schlenderten.

Als der Regen wieder zunahm, machten wir uns auf den Rückweg zur Ferienwohnung.

Dabei stiegen wir am Supermarkt aus, um den am Vortag vergessenen Pfandbon noch loszuwerden und mussten überrascht feststellen, dass er geschlossen war. Klar, es war Sonntag, aber seit Beginn unserer Reise waren bisher überall die Supermärkte auch sonntags geöffnet.

Montag, 17. Juli 2023

Yay, ein weiterer Regentag und leider auch schon unser letzter Tag in Stavanger. Aufgrund des Wetters hatten wir nicht wirklich Lust auf weitere Ausflüge. Das Schatzi war immerhin so tapfer, am Vormittag einen Spaziergang zum Supermarkt zu machen, um den Pfandbon einzulösen. Schön war es aber nicht. Nicht mal Basti, der sie begleitet hat, hatte Lust auf Fotos.

Am Nachmittag gab es eine weitere Regenpause, die für einen kleinen Spaziergang genutzt wurde. Am Ende war der Regenschirm aber doch wieder nötig und trieb uns zurück in die Ferienwohnung.

Dort wurde gespielt, gelesen und schon mal ein bisschen vorgepackt, da es morgen weiter geht.

2 Kommentare zu „Sabbatical Teil 9: Stavanger“

  1. Hab Dich im Fediverse gefunden und pack denn Feed auch gleich mal in meinen Reader. 👍

    Das ist schön, den Preikestolen auch mal mit Aussicht zu sehen, als ich damals da war, hats zu viel geregnet und dann oben nur noch Nebel gegeben. Aber es war trotzdem toll.

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