Ich gebe zu, eigentlich hätte ich Lust, mir direkt Teil 3 zu kaufen und zu lesen, aber da ich tatsächlich gerade ein paar Rezi-Exemplare habe, muss das leider warten. Unschwer lässt sich aber schlussfolgern, dass mir die ersten beiden Teile der Reihe gut gefallen haben 😉
Teil 1: Für Wunder braucht es Mut

Darum geht’s
Lilly ist fast dreißig, als sie feststellt, dass ihr Leben in einer Sackgasse steckt. Sie arbeitet zu viel, hat kaum Freunde, und Zeit für eine Beziehung hat sie auch nicht. Beherzt ergreift sie die Chance, als sie sich ihr bietet, und nimmt sich eine Auszeit. Aber anstatt wie andere in den sonnigen Süden abzuhauen, macht sich Lilly auf den Weg nach Finnland, um dort die Jugendliebe ihrer Großmutter Ella zu suchen. Auf der Reise durch das Land im hohen Norden findet Lilly nicht nur neue Freunde und verliert ihr Herz an einen unverschämt gutaussehenden Mann, der nicht der ist, für den er sich ausgibt. Nein, sie findet auch heraus, was damals vor mehr als fünfzig Jahren zwischen Oma Ella und Matti wirklich gewesen ist. Und plötzlich ist ihr Leben nicht mehr, wie es vorher war.
Alec ist Musiker durch und durch und hat mit seinen beiden besten Freunden eine erfolgreiche Rockband – und steckt in einer Schaffenskrise. Er muss einen Hit schreiben, ansonsten verliert die Band ihren Plattenvertrag. Sich zu verlieben steht für den Rockstar absolut nicht auf der To-Do-Liste, schließlich muss er all seine Energie ins Songschreiben stecken. Außerdem hat er der Liebe bereits vor mehr als zehn Jahren abgeschworen. Genau aus diesem Grund sollte er die Frau mit den grünen Augen und dem orangefarbenen Bulli, die plötzlich in seinem Leben auftaucht, und sein Herz zum Stolpern bringt, auch unbedingt auf Distanz halten. Wenn sich die Zeit mit ihr nur ncht so perfekt anfühlen würde. Und wenn man Gefühle so einfach abstellen könnte.
(Buchbeschreibung von Amazon)
Mein Fazit
Finnland und dann auch noch verknallt in einen Rockstar? Das hätte vor zwanzig Jahren fast meine Idee sein können, denn ich war nahezu überzeugt davon, nach Finnland auszuwandern und ja, ich war ziemlich angetan von Ville Valo (kleine Untertreibung am Rande 😅).
Die Rahmenbedingungen der Finn-Love-Reihe waren also schon mal bestens und beim ersten Teil wurde ich auch nicht enttäuscht.
Das Buch liest sich locker und flüssig, man fliegt regelrecht durch die Seiten und fiebert mit Lilly und Alec mit, die beide aus unterschiedlichen Gründen gar keine Beziehung mit dem jeweils anderen anfangen wollen, aber die Liebe hat einfach andere Pläne. Und wie Alec immer wieder in Lillys Leben stolperte, war teilweise sehr unterhaltsam, teilweise sehr romantisch.
Die Hintergrund-Lovestory von Oma Ella und Matti ist schön mit der Geschichte verwoben und war ein weiterer Herzerwärmer.
Es hat richtig Spaß gemacht, das Buch zu lesen und da ich Teil 2 bereits auf dem Kindle hatte, habe ich diesen im Anschluss einfach direkt geöffnet.
⭐⭐⭐⭐⭐
Teil 2: Wunden heilt die Zeit

Darum geht’s
Hanna möchte nur eins: Mit ihrer Tochter Mia ein ruhiges Leben in Finnland führen. Niklas Ketonen, gefeierter Gitarrist der Band Tangorillaz, will hingegen etwas ganz anderes: Seine Freiheiten auskosten. Für eine feste Beziehung oder gar Familie ist er nicht geeignet, glaubt er. Nach einer gemeinsamen Nacht vor zehn Jahren stehen sich beide jetzt plötzlich wieder gegenüber und versuchen, die erneut aufkeimenden Gefühle füreinander zu verdrängen.
Doch je mehr Zeit Hanna und Nik miteinander verbringen, desto deutlicher erkennen sie, dass sie sich nicht gegen die Anziehung zueinander wehren können. Bis sich die Ereignisse überschlagen und beide auf eine harte Probe gestellt werden … Heilt Zeit tatsächlich alte Wunden? Und bekommt die Liebe eine zweite Chance?
(Buchbeschreibung von Amazon)
Mein Fazit
Dadurch, dass sich Teil 2 nahtlos anschließt und alle Figuren schon alte Bekannte waren, fiel mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht.
Am Anfang hatte ich kurz die Befürchtung, dass die Story ein Abklatsch von Teil 1 wird und alles Bekannte nur neu aufgegossen wird. Dem war aber zum Glück nicht so.
Hanna ist eine ganz andere Person als Lilly mit einem vollkommen anderen Background und anderen Gründen, sich nicht in Nik verlieben zu wollen. An erster Stelle nämlich ihre Tochter Mia. Auch wenn Nik sich ähnlich wie Alec in Teil 1 zunächst nicht von seinem Bad Boy Image trennen möchte, hat doch auch er ganz andere Gründe und Gefühle, die ihn in diesem Prozess beschäftigen.
Als sich dann „die Ereignisse überschlagen“ (ich möchte nicht zu viel verraten, daher bleibe auch ich vage 😉), habe ich doch das eine oder andere Tränchen wegwischen müssen.
Teil 2 hat mir daher auf andere Art, aber im Grunde genauso gut gefallen wie der erste Teil und ich freue mich schon sehr darauf, wenn ich die Zeit finde, um Teil 3 zu lesen.
⭐⭐⭐⭐⭐