Ein Buch über eine lange Reise durch die USA? Mit einem quasi Fremden? Klingt aufregend und spannend. I’m in!
Darum geht’s
Nach ihrer Scheidung wagt sich Summer auf eine sechsmonatige Weltreise. Als sie auf der zweiten Etappe ihrer Reise in San Diego ankommt, begegnet sie Ally, einem gut aussehenden, charismatischen Surfer. Sein gutes Herz und seine geheimnisvolle Seite sind es, die Summer sofort in ihren Bann ziehen. Hals über Kopf begeben sich die beiden auf einen Roadtrip quer durch die USA, kommen sich dabei immer näher und schmieden Zukunftspläne. Wie aus dem Nichts taucht Ally jedoch über Nacht ab und lässt Summer verzweifelt zurück. Was hat es damit auf sich? Wird Summer in London in ihr Leben zurückfinden, und werden sich die Wege der beiden jemals wieder kreuzen?
(Buchbeschreibung von Amazon)
Mein Fazit
Durch den flüssigen Schreibstil bin ich gut in die Geschichte hineingekommen und fand Summer und Ally sofort sympathisch.
Der Beginn der gemeinsamen Story der beiden war mir fast ein bisschen zu glatt, immerhin brechen die beiden, die sich im Grunde eben erst getroffen haben und überhaupt nicht kennen, zu einem Roadtrip mit einem geliehenen Wohnmobil auf. Da sind Konflikte eigentlich vorprogrammiert, blieben aber weitestgehend aus.
Dadurch konnte man allerdings die Stationen der Reise schön miterleben und die Probleme kamen ja dann noch früh genug. Und das gleich knüppeldick.
Teilweise habe ich sehr mit Summer mit gelitten. Teilweise konnte ich ihre Gedankengänge aber nicht vollständig nachvollziehen. Und Allys Standpunkt fand ich ein bisschen knapp gehalten.
Insgesamt war mir das Buch manchmal ein bisschen zu esoterisch angehaucht, weshalb es mich nicht immer mitgenommen hat. Das ist aber mein persönlicher Eindruck und stört andere Lesende wahrscheinlich nicht.
Trotzdem mochte ich die Idee und auch die Geschichte von Summer und Ally und hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß beim Lesen.
⭐⭐⭐⭐