Buchrezension: Jule Hansen – Meerküsse im kleinen Hotel an der Schlei

Da wir im Sommer nach Kappeln an die Schlei fahren, kam dieses Rezi-Exemplar als Vorbereitung für den Urlaub genau richtig. Vielen Dank, liebe Jule, an dieser Stelle dafür 🥰

Darum geht’s

Bente ist Expertin fürs Ja-Sagen. Ja zum Chaosjob auf Mallorca. Ja zu Aufgaben, die sie nicht erledigen will. Einfach Ja zu allem, was man ihr vor die Füße legt – nur leider nie zu sich selbst.
Aber das soll sich ändern – und zwar bei ihrer neuen Arbeit im kleinen Hotel Hof Meerblick an der Schlei!
Dumm nur, dass sie sich dort sofort bereit erklärt, sich um Jesper Vestergaard zu kümmern, den weltberühmten Geiger mit Grummelblick und ganz eigenen Regeln.
Vielleicht ist es an der Zeit, endlich Nein zu sagen. Und Ja zu sich selbst. Und vielleicht sogar zu Jesper.

(Buchbeschreibung von Amazon)

Mein Fazit

Man stolpert ein wenig in die Geschichte, genauso wie Bente von Mallorca nach Kappeln gestolpert ist. Ihre witzig-freundliche Art mit einem leichten Hang zum Chaos war mir sofort sympathisch 🤗

Richtig unsympathisch kam dagegen Jesper daher. Starallüren, grummelig bis nach Australien und dann spielt er auch noch derart schief, das man es nahezu körperlich spüren kann 🥴

Aber hinter der Fassade von Jesper steckt viel mehr und wie sich die Geschichte zwischen den beiden entwickelt, ist so süß und berührend, dass ich einige Tränchen wegwischen musste 😭

Sämtliche Charaktere sind hervorragend gezeichnet und wecken die Lust, mehr über sie zu erfahren. Vielleicht folgen ja noch weitere Teile in dieser Reihe bzw. in diesem Hotel? 😉

Einziger, klitzekleiner Wermutstropfen ist das doch recht kurz gehaltene Ende. Da hätte ich schon gerne noch ein bisschen länger im Happy End geschwelgt. Nichts desto trotz hat mich das Buch sehr begeistert, sehr berührt und meine Vorfreude auf den Urlaub noch mal ein bisschen gesteigert.

⭐⭐⭐⭐⭐

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