Buchrezension: Sirkka Saltnes – Knochengrund

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich auch Teil 3 der Lofotentod-Reihe als Rezi-Exemplar vorab lesen durfte. Dafür an dieser Stelle nochmals vielen Dank, liebe Sirkka.

Darum geht’s

Winter auf den Lofoten ist vor allem eines: dunkel und rau. Die kalte Jahreszeit neigt sich jedoch dem Ende zu und Ermittlerin Kristie fiebert den letzten tanzenden Nordlichtern entgegen. Unterdessen sorgt der anstehende Verkauf der alten Fischfabrik auf Gimsøy für Unruhe. Eine Gruppe Aktivisten will das geplante Immobilienprojekt um jeden Preis verhindern. Dabei flammen alte Erzählungen um den angeblich verfluchten Grund wieder auf und kurz darauf werden Knochen menschlichen Ursprungs geborgen. Dann wird auch noch der Investor ermordet aufgefunden.
Je weiter die Ermittlungen fortschreiten, desto mehr Verdächtige tauchen auf. Die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen und Kristie fragt sich, ob an dem Fluch womöglich etwas Wahres dran sein könnte.

Mein Fazit

Die Hauptpersonen im dritten Teil sind von Beginn an überwiegend vertraute Gesichter. Auffallend ist die Praktikantin Anna, die viel im Geschehen mitmischt und Kristie und Gunnar zusätzlich auf Trab hält. Dazu kommen auch ein paar neue Personen, denen man grundsätzlich misstraut.

Durch den lockeren Schreibstil findet man schnell in die Geschichte und wird von den Ereignissen regelrecht mitgerissen.

Lange Zeit treten die Ermittlungen auf der Stelle, obwohl ständig neue Ereignisse weitere Puzzlestücke liefern, die aber einfach nicht zusammen passen wollen. Erst durch Zufall findet Kristie den Schlüssel zur Lösung, den man zwar schon länger erahnt, aber doch in dieser Art nicht hat kommen sehen.

Ich fand den dritten Teil wieder extrem spannend und bin nur so durch die Seiten geflogen. Absolute Leseempfehlung für Fans guter Krimis mit norwegischem Flair.

⭐⭐⭐⭐⭐

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