Wochenendtrip nach Frankfurt

Was davor geschah

Eigentlich möchte ich ja mal mit Schatzi-Moppel verreisen, ohne dass es irgendwelche Zwischenfälle gibt. Das ist aber scheinbar nicht möglich. Diesmal hat das Schatzi sogar schon vor dem Wochenende für einen Zwischenfall gesorgt: Sie hat am Donnerstagabend den Koffer gepackt und im Schlafzimmer liegen gelassen. In der Nacht zu Freitag ist sie dann auf dem Rückweg vom nächtlichen Badbesuch dagegen gelaufen, brach schmerzverzerrt auf dem Boden zusammen und hat damit sogar den Moppel aus seinem Dornröschenschlaf geweckt.

Zwieback in Friedrichsdorf

Ein Arztbesuch am Freitagmittag ergab, dass der kleine Zeh am linken Fuß \“spiralförmig\“ gebrochen ist. Ein einfacher Bruch war ihr wohl zu langweilig. Prognose: Verheilt in ca. 4 bis 5 Wochen. Dieser Bruch führt nun dazu, dass das Schatzi sich humpelnd fortbewegen muss. Damit ist sie zwar gar nicht so langsam, aber es scheint doch recht schmerzhaft zu sein. Der Moppel hat ihr inzwischen den Spitznamen Speedy gegeben, den ich auch sehr lustig finde. Der Zeitpunkt für eine solche Aktion könnte jedenfalls nicht besser sein: In diesem Monat fahren wir zu vier Auswärts- und zwei Heimspielen und haben damit die höchste Reiseqoute im ganzen Jahr.

Der Ebbelwei-Express

Auf ins Wochenende

Nach diesem Schock folgt ein gemütlicher Freitagabend zu Hause mit dem ersten Grillen des Jahres und einem Fläschchen portugiesischem Wein. Ausnahmsweise ging es für einen Freitag schon recht früh ins Bett, denn am Samstag sollte es auch sehr früh losgehen. Für die Reise habe ich außer Kuschelchen auch Robbie mitgenommen. Robbie hatte noch nicht so viele Ausflüge und hat sich als sehr angenehmer Reisebegleiter herausgestellt. Er hat sich wenig in den Vordergrund gedrängt, mir die Fotos überlassen, im richtigen Moment mit mir gekuschelt und immer mal einen netten Spruch gebracht. Cooler Typ.

Wir drei in Oberfussel

Unsere Reise nach Frankfurt führte uns zunächst nach Oberfussel, äh Oberursel. Aus verständlichen Gründen bleibe ich bei Oberfussel, das gefällt mir einfach besser. Dort jedenfalls haben wir zwei Freunde von Schatzi-Moppel besucht, die auch gerne Kuscheltiere mögen und zuletzt an Silvester bei uns waren. Ich nenne sie einfach mal Susi Sorglos und Ed von Schleck. Mit den beiden waren wir erst ein bisschen einkaufen und haben es uns dann auf deren Couch gemütlich gemacht. Dort gab es zunächst die Konferenz der zweiten Liga und schließlich auch die erste Halbzeit der ersten Liga, bevor alle zusammen weggefahren sind. Leider ohne mich.

Kuschelfreunde besuchen

Mittendrin statt nur dabei

Über das Grobifon konnte ich verfolgen, dass Susi Sorglos und Ed von Schleck Schatzi-Moppel bis fast zum Stadion gefahren haben, wo diese dann das erste der vier Auswärtsspiele dieses Monats live geschaut haben. Zunächst musste das Schatzi natürlich bis zu ihrem Platz humpeln, was sie mit einigen Flüchen untermalt hat. Während des Spiels konnte sie großteils sitzen und musste nur mitfiebern.

Der Himmel über Frankfurt

Der Ausflug wurde immerhin mit einem Punkt belohnt, denn trotz 10 Ecken und einem Elfmeter konnte die Frankfurter den Ball einfach nicht ins Tor befördern. Dies war auch unserem Torwart zu verdanken, der endlich mal einen Elfer gehalten hat. Wir dachten eigentlich, dass kann der gar nicht. Ich hatte auch über das Grobifon eine sehr gute Verbindung und konnte das Spiel so sehr gut mitverfolgen.

Das alte Bahnhofsgebäude

Nach dem Spiel haben sich Schatzi-Moppel auf den (zumindest für das Schatzi) langen und beschwerlichen Weg zur S-Bahn und schließlich nach Oberfussel gemacht. Hier sind sie schließlich angekommen und haben erstmal ein wenig mit mir gekuschelt und schließlich die Zusammenfassung der Spiele des Tages geschaut.

Die schöne Seite des Bahnhofs in Oberfussel

Sonntagsbruch und Main-Besuch

Am Sonntag waren die vier mit uns zum Sonntagsbrunch im Alt-Oberurseler Brauhaus. Die Auswahl war riesig und wie zu erwarten, haben Schatzi-Moppel ordentlich reingehauen. Das Mittagessen konnte also entfallen.

Zu Gast im Brauhaus

Stattdessen sind die beiden nach einer kleinen Verabschiedungsszene von Susi Sorglos und Ed von Schleck nach Frankfurt gefahren, um sich mit zwei anderen Freunden zu treffen. Mit den beiden waren wir ein bisschen am Main und habe ich mir ein paar schöne Fotos erschlichen. Frankfurt ist gar nicht so hässlich wie ich dachte. 

Der Westhafen-Tower, auch bekannt als \“das Gerippte\“

Am Nachmittag ging es dann zurück nach Stuttgart seit heute haben wir die Gewissenheit, dass wir die Karten für das Auswärtsspiel in Mainz bekommen haben, sodass wir Susi Sorglos und Ed von Schleck und natürlich auch Frankfurt bzw. Oberfussel in Bälde einen erneuten Besuch abstatten werden.

Nicht so schön wie am Rhein, aber auch recht nett

Hinterlasse einen Kommentar