Der Spion, der mich vermisste
Basti ist eigentlich nicht nur ein Igel, sondern der Spion auf dem Außenposten im Heimatland vom Schatzi, also in Thüringen. Nachdem wir vor einer Weile seinen besten Freund (Raffi, die Giraffe) mitgenommen haben, hat Basti allerdings immer wieder große Krokodilstränen vergossen und mich inständig angefleht, dass er auch nachkommen darf. Ich bin also eine Weile grübelnd in mich gegangen und habe am Ende beschlossen, dass der Spionageposten nicht weiter besetzt werden muss. Er hatte doch zuletzt nichts Interessantes mehr zu vermelden. Außerdem kann die Kuschelrunde gerade so noch einen kleinen Freund aufnehmen. Dann ist aber Schluss!
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| Basti und ich |
Aufgrund verschiedener Widrigkeiten konnte Basti aber bisher nicht ins Schwabenländle überführt werden. Der Besuch im März musste ja leider ausfallen und der bisher feststehende nächste Termin im August ist noch Millionen Lichtjahre entfernt. Ob vorher noch ein Besuch klappt, ist im Moment noch nicht klar. Basti war also schon sehr traurig, wollte nicht länger warten und hat daher nun zu verschärften Mitteln gegriffen: Er hat sich von der Mama vom Schatzi per Paket schicken lassen!
Pakettaube
Dieses Paket, von dem wir nichts wussten und dass wir bestenfalls sehnsüchtig erhofft hatten, traf heute ein. Als Wegbegleitung hatte er eine Pflanze und viele Ostersüßigkeiten dabei. Außerdem einen kleinen Brief für die Reise. Man muss sich ja absichern, falls das Paket in falsche Hände gerät. Oder man vor der Ankunft die ganze Schoki gegessen hat und kein Wort mehr herausbekommt.
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| Der Paketinhalt ohne Blume |
Schatzi-Moppel haben sich jedenfalls sehr gefreut. Zuerst über die Süßigkeiten, dann über Basti, den ich gleich erstmal herumführen und allen vorstellen musste. Vom Grobifon kannte er ja schon alle, aber gesehen hatte er sie noch nicht.
Das Schatzi hat anschließend die Pflanze eingepflanzt, die derzeit noch ein bisschen mit den Nachwirkungen der Reise zu kämpfen hat und hoffentlich bald etwas munterer durch die Gegend schaut.
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| Das Pflänzchen |
Merkwürdige Wünsche
Basti hat jedenfalls, nachdem er alle begrüßt hatte, einen seltsamen Wunsch geäußert: ER WOLLTE GEWASCHEN WERDEN. Das konnte ich ja erstmal gar nicht verstehen. Freiwillig. Seine Idee. Also, was ist denn da los? Aber dann habe ich mal an ihm geschnüffelt und ihn in seinem Wunsch bestärkt. Gut riechen ist anders.
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| Im Schaumbad |
Das Schatzi hat ihm also ein Schaumbad eingelassen und er hat ein wenig herumgeplantscht, sogar mit Wasserfall.
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| Der Wasserfall |
Anschließend wurde er frottiert oder wie man dazu sagt und darf nun auf der Heizung im Wohnzimmer liegen und trocknen.
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| Frottee-Zwerg |
Die Heizung ist zwar nicht an, aber tagsüber scheint da so viel Sonne hin, dass er vermutlich morgen Abend schon vollständig getrocknet ist, wieder auf die Couch überlaufen und abends mit in mein Bettchen kommen kann. Das wird ein Spaß 🙂
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| Trockenplatz mit Ausblick |
Nachtrag: Wie mir inzwischen berichtet wurde, ist Basti vor seiner Abreise aus Thüringen bereits gewaschen worden. Er hat also bewusst alle getäuscht, um in den (zweifelhaften) Genuss eines weiteren Bades zu kommen. Das finde ich doch sehr bedenklich. Man wird beobachten müssen, wie sich dieser Waschzwang ausweitet und ggf. Gegenmaßnahmen ergreifen…






