Tage 3 und 4: Massachusetts und Maine – Strände und Leuchttürme

Zuerst muss ich mich bei euch entschuldigen, dass es gestern bzw. heute morgen keinen Beitrag gab. Das hatte zwei Gründe: Zum einen war die WLAN-Verbindung im letzten Hotel recht schlecht und zum anderen hat das Schatzi geschlafen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Sie hat geschlafen und zwar bis kurz nach 7 heute morgen. Da war es dann schon zu spät, um noch mit dem Schreiben anzufangen. Deshalb gibt es nun einen 2in1-Blogpost über beide Tage. Wie beim letzten Beitrag gibt es keine Bildunterschriften, ich poste wieder alle Fotos passend zum Text.

Tag 3: Von Massachusetts nach Maine – Strände satt

Gestern ging es nach dem Duschen zunächst zu einem Bagel-Laden unweit vom Hotel zum Frühstück.

Danach wurde fix der Rest eingepackt, ausgecheckt und schon waren wir auf dem Weg zur Mietwagenstation am Bostoner Flughafen. Wir sind natürlich mit der T gefahren, insbesondere auch deshalb, weil die Fahrtrichtung zum Flughafen (bzw. der Zielbahnhof) dahinter Wonderland heißt. Das Wetter war sonnig, aber kühl.

An der Mietwagenstation war einiges los, sodass wir eine ganze Weile warten mussten. Schließlich haben wir dann doch ein Auto erhalten (ein weißer Kia) und haben uns zunächst auf die Suche nach dem Aufgang vom Flughafen-Gelände gemacht. Dies hat ein bisschen gedauert, aber irgendwann waren wir dann doch auf der richtigen Straße nach Norden.

Durch Salem sind wir leider nur durch gefahren, zum Halten war hier leider keine Zeit, aber der Ort war eher weniger gruselig (ihr wisst schon, Stephan King\’s \“Brennen muss Salem\“ legt den Gruselgedanken nahe, wobei man korrekterweise sagen muss, dass das Buch nichts mit der Stadt zu tun hat), aber dafür voll mit Autos. Geplant war jedenfalls eine Tour über den North Shore, die doch recht lang war, weshalb wir zügig voran kommen mussten.

Der erste richtige Stopp dabei war Manchester-by-the-Sea oder sagen wir mal, er sollte es sein. Das Problem war nämlich, dass man einfach nirgends parken konnte. Super schöne Strände, aber man durfte nicht für Fotos anhalten. Frechheit! Ein schnelles Foto haben wir trotzdem gemacht.

Es ging also weiter nach Magnolia. Unterwegs haben wir noch was Nettes entdeckt.

In Magnolia haben wir nach etwas Suchen immerhin einen Parkplatz gefunden und ein paar Fotos an einem Privatstrand gemacht.

Wir haben unsere Fahrt schnell fortgesetzt und kamen nach Glouchester, wo Schatzi-Moppel erstmal ein kleines Mittagessen in einem Diner zu sich genommen haben.

Danach ging es weiter nach Rocky Neck, eine der ältesten Künstlerkolonien Amerikas. Wir haben schnell die keine Insel erkundet und sind dann weitergefahren.

Der nächste Stopp war am Eastern Point Light, unserem ersten Leuchtturm auf dieser Reise. Leider war das Gelände drum herum abgesperrt, aber ich finde, die Fotos sind trotzdem sehr schön geworden.

Anschließend folgte eine etwas längere Fahretappe bis nach Rockport. Hier haben wir am Hafen die rote Fischerhütte fotografiert, wie es der Reiseführer vorgeschlagen hat. Sah aber auch wirklich recht hübsch aus.

Vielmehr gab es in Rockport nicht zu sehen, weshalb es direkt weiter ging nach Wingaersheek Beach, einer der beliebtesten Strände an der North Shore mit gutem Blick auf den Annisquam-Leuchtturm.  Der war allerdings so weit weg, dass man ihn auf den Fotos nicht sieht.

Dies war unser letzte Stopp auf der North Shore Tour, Ipswich haben wir aus Zeitgründen ausgelassen. Danach ging es in der untergehenden Sonne zu unserer Unterkunft in Wells. Kurz vor dem Motel, in dem wir die Nacht verbringen wollten, waren Schatzi-Moppel noch kurz was essen.

Im Motel wurde dann entspannt, ein bisschen Bier getrunken und schließlich das Licht ausgeknipst.

Tag 4: Maine – Leuchttürme 

Heute morgen hat das Schatzi dann also etwas länger geschlafen. Um kurz nach 7 war die Ruhe allerdings dahin, denn die Nachbarn sind aufgestanden und haben Krach gemacht. Das Motel war aber auch echt hellhörig.

Nach dem Duschen und Zusammenpacken ging es nach Kennebunkport, wo Schatzi-Moppel gefrühstückt haben. Leider hat es ganz schön geregnet, sodass wir hier nicht viele Fotos gemacht haben. Das war extrem schade, den der Ort hat uns eigentlich sehr gut gefallen.

Schweren Herzens haben wir also die Reise nach Norden fortgesetzt, wo uns tendenziell besseres Wetter erwarteten sollte. Am ersten Leuchtturm in Cape Elizabeth war das aber ganz und gar nicht so. In Regenjacken und mit Schirm sind wir nur kurz aus dem Auto gesprungen, um ein Foto zu machen. Gut, dass ich meinen Regenmantel mitgenommen habe!

Auf dem Weg zu dem von Google als nächstes vorgeschlagenen Leuchtturm kamen wir an Fort Williams vorbei, wo es scheinbar auch einen Leuchtturm geben sollte. Wir sind also kurz auf den Parkplatz gefahren und sind gucken gegangen. Und siehe da: Portland Head Light – einer der berühmtesten Leuchttürme Maines und insbesondere auch der älteste. Mann, Google! Warum schlägst du uns den denn nicht vor? Die Fotos, die hier entstanden sind, sind absolut toll geworden. Zum Glück hatte der Regen nachgelassen und wir konnten in Ruhe herumlaufen.

Danach waren wir noch bei dem von Google vorgeschlagenen Leuchtturm, der klein, aber auch recht schön war und von wo aus man auf Portland schauen konnte.

Nach Portland sind wir dann im Anschluss gefahren. Nach einer Weile haben wir die Suche nach einem günstigen Parkplatz aufgegeben und einen teuren genommen. 2 Stunden für 11$ – diese Halsabschneider!

Es ging also zügig los in den Ort und zum Lobster essen. Das muss man in Maine irgendwie gemacht haben.

Danach sind wir kreuz und quer durch die Innenstadt gelaufen, um in kurzer Zeit möglichst viel davon zu sehen. Außerdem haben sich Schatzi-Moppel kurz in ein offenes WLAN eingeklinkt, um das Fußball-Ergebnis zu erfahren. 2:1 gegen Hannover – es ging also breit grinsend weiter.

Pünktlich zum Ende der Parkzeit waren wir wieder am Auto und haben unsere Fahrt zum heutigen Zielort fortgesetzt. Beim Wegfahren haben wir noch einen kleinen Fotospot entdeckt – und die Sonne!

Nach etwas über einer Stunde Fahrzeit haben wir das Inn in Boothbay Harbor erreicht. Netterweise haben wir ein Upgrade bekmmen, weil dem Mädchen an der Rezeption der Name vom Schatzi gefiel. Coole Sache. Dadurch haben wir in einem Zimmer mit einem Balkon mit Blick auf einen See übernachtet.

Damit haben wir uns aber nicht lange aufgehalten, denn wir wollten noch kurz das Tageslicht nutzen und den Ort besuchen. Der war etwas verschlafen, aber voll schön. Es gab sogar eine Fußgängerbrücke übers Wasser.

Auf der anderen Seite vom  Wasser wurde ein schnelles Abendessen (Lobstersuppe und Salat) eingenommen, während die Sonne unterging, dann ging es zurück über die Brücke und zum Inn.

Hier sitzen wir jetzt, schauen Fotos an, bloggen und lassen den Abend ausklingen.

2 Kommentare zu „Tage 3 und 4: Massachusetts und Maine – Strände und Leuchttürme“

Hinterlasse einen Kommentar