Tage 5 und 6: Maine – Penobscot Bay und Acadia Nationalpark

Auch heute gibt\’s wieder einen 2in1 Post, denn gestern sind wir sehr viel Auto gefahren und waren abends entsprechend platt. Da inzwischen alle halbwegs in der richtigen Zeitzone angekommen sind, ist morgens auch keine Zeit mehr zum Bloggen. Ich denke aber, ihr seid damit einverstanden, wenn ich nicht täglich von unseren Abenteuern berichte, sondern nur jeden zweiten Tag.

Tag 5: Der Weg nach Acadia und der erste Tag dort

Gestern nach dem Frühstück hat der Moppel noch kurz Fotos mit uns am See hinter dem Hotel gemacht.

Danach ging es weiter nach Norden Richtung Acadia Nationalpark. Erster Stopp auf dieser Route war der Owls Head Leuchtturm in der Penobscot Bay. Der Leuchtturm hatte eine Besonderheit: Man durfte ihn besichtigen, sprich draufklettern und rausschauen. Der Turm war zwar nicht hoch, aber es war trotzdem schön. Die Leuchtturm-Wärterin war auch total nett und hat und ein bisschen beim Fotografieren geholfen.

Zum Abschluss waren wir noch kurz am Strand um die Ecke bevor wir unsere Fahrt fortgesetzt haben.

Auf dem Weg, irgendwo in der Nähe von Belfast, haben wir noch eine tolle kleine Bucht entdeckt und für Fotos angehalten.

Am Nachmittag haben wir Northeast Harbor und unser Hotel erreicht. Es war wirklich ein richtiges Hotel und wir haben sogar zwei Zimmer. Für zwei Nächte ist das aber auch ganz gut. Nachdem wir das Zimmer kurz angeschaut hatten, sind wir ins Restaurant unter dem Hotel gegangen, damit Schatzi-Moppel ein kleines, spätes Mittagessen zu sich nehmen konnten. Anschließend haben wir uns auf den Nationalpark gestürzt.

Zunächst waren wir am Jordan Pond, einem sehr hübschen See.

Von dort sind wir auf den Cadillac Mountain gefahren. Der ist über 450 m hoch. Leider ging es dem Schatzi beim Rauffahren plötzlich nicht mehr so gut. Sie ist daher auf dem Berg nur herumgeschlichen und sah nicht gut aus. Und damit meine ich nicht das übliche blöd auf Fotos aussehen, sondern wirklich nicht gut.

Wir sind dann bald wieder runter gefahren, der Moppel ist zwischendurch nochmal kurz für ein paar Fotos rausgesprungen und dann ging es wieder runter auf eine normale Höhe.

Den Abend haben wir dann in Bar Harbor verbracht, ein netter Ort für Touristen.

Schatzi-Moppel waren ein bisschen shoppen und schließlich waren wir etwas außerhalb im Burning Tree zum Abendessen. Das war scheinbar sehr lecker, wenn man dem Geschmatze glauben darf.

Beim Wegfahren sind wir an der Grover Avenue vorbei gekommen. Leider war es schon dunkel und wir haben nicht für ein Foto angehalten. Im Hotel habe ich deshalb noch ein bisschen herumgequengelt bis wir schlafen gegangen sind.

Tag 6: Acadia

Heute Morgen waren wir gegen halb 8 wach. Nachdem Schatzi-Moppel duschen waren,  ging es kurz zum Frühstück im Restaurant unter dem Hotel. Anschließend sind wir in den Nationalpark aufgebrochen. Zunächst waren wir im Visitor Center und haben den Park Pass gekauft, damit wir auch überall herumfahren durften. Unterwegs gab es auch schon ein bisschen zu sehen.

Danach ging es zum Eagle Lake. Um diesen hübschen See sind wir ein bisschen herum gelaufen, bis wir wieder an den Parkplatz gekommen sind.

Als nächstes wollten wir zum Bubble Pond fahren, aber der eine Parkplatz war voll und den anderen haben wir nicht gefunden. Also sind wir zur Küste weitergefahren. Am Sand Beach sind wir bewusst vorbeigefahren, haben aber wenig später geparkt, um das Thunder Hole zu besuchen. Hier ist bei starkem Wind scheinbar einiges los, ohne Wind (wie heute) war es nur ein weiterer schöner Fleck an der Küste.

Von hier aus sind wir nach Southwest Harbor gefahren. Hier gab es zunächst ein kleines Mittagessen für Schatzi-Moppel, danach sind wir ein kleines Stück zurückgefahren, um den Flying Mountain Trail zu bewandern. Der Trail führte ziemlich steil auf den gleichnamigen Berg hinauf und dann ziemlich lange wieder hinunter. Dabei gab es viel Aussicht und viel Natur zu genießen.

Als Abschuss waren wir am Bass Harbor Headlight, um den Sonnenuntergang zu bewundern. Mit dieser Idee waren wir ganz offensichtlich nicht allein, denn hier war die Hölle los. Wir haben uns also brav einen Platz gesucht und mit den anderen abgewartet. Witzigerweise sprach uns zwischendurch eine junge Frau an, ob wir gestern am Owls Head gewesen wären. Sie hatte mich wiedererkannt. Wie sich herausstellte, waren sie und ihr Freund Deutsche aus Freiburg. Die Welt ist klein. Aber insgesamt muss man sagen, dass wir echt viel angesprochen werden, weil uns alle so toll finden. Total cool.

Nachdem es dunkel geworden war, sind wir zurück zum Auto gegangen und nach Northwest Harbor zurück gefahren. Hier gab es noch ein schnelles Abendessen und nun verbringen wir den Abend gemütlich in unserem Hotelzimmer.

Morgen steht wieder ein Tag mit viel Autofahrzeit auf dem Programm. Vermutlich lest ihr daher erst übermorgen wieder von mir.

1 Kommentar zu „Tage 5 und 6: Maine – Penobscot Bay und Acadia Nationalpark“

  1. Ich hoffe das es dem Schatzi wieder besser geht. Jetzt ist der Himmel ja wieder blau, da könnt ihr die tolle Landschaft ja wieder richtig gut genießen. Liebe Grüße 😘😘

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