Heute hat es nahezu nur einmal geregnet, dafür aber den ganzen Tag. Schon beim Aufwachen hat es draußen geschüttet und wollte gar nicht wieder aufhören. Fischi und ich haben rausgeschaut, während der Moppel duschen war und befanden das Wetter für mangelhaft.
Aus diesem Grund sind wir nach dem Frühstück in einem Diner direkt losgefahren zu einem Ziel recht weit im Süden, über 2 Stunden Fahrzeit. Als wir am Point Judith Lighthouse ankamen, regnete es zwar gerade nur sehr wenig, dafür mussten wir feststellen, dass der Leuchtturm in einem abgesperrten Bereich hinter einem blöden Zaun stand. Was ist hier eigentlich los? Schöne Sehenswürdigkeiten sind immer abgesperrt. Manno!
Nach zwei/drei Fotos sind wir nach Newport, unserem Übernachtungsort, weitergefahren.
Hier haben wir einen Parkplatz gesucht, um den Cliffwalk zu machen. Das Wetter schwankte zwischen Nieselregen und schlimmerem. Ich hatte vorsichtshalber meinen Regenmantel an und habe mich tapfer immer wieder für Fotos geopfert, denn ich wollte nicht riskieren, dass die anderen nass werden.
Schließlich haben wir eine der Mansions erreicht und zwei Karten für die Besichtigung gekauft. Mansions sind die Sommerresidenzen des amerikanischen Geldadels ab dem 19. Jahrhundert. The Breakers war das Sommerhaus der Familie Vanderbilt und wir durften durch deren früheres Häuschen spazieren. Leider oder zum Glück konnten wir nicht alle 70 Zimmer (davon 15 Schlafzimmer und 20 Badezimmer) besichtigen. Mit einem Audio-Guide ausgestattet liefen Schatzi-Moppel durch das übersichtliche Anwesen und haben ihre und meine Nase in Wohnzimmer, Schlafzimmer, Billiard-Salon und viele andere Zimmer gesteckt.
Nach dieser recht langen Tour haben wir noch eine weitere Hütte aufgesucht. Verglichen mit The Breakers war Chateau-sur-Mer fast armselig. Es gehörte der Wetmore-Familie und war deutlich kleiner und dunkler gehalten. Hier hatten wir eine geführte Tour mit einer älteren Dame, die total putzig war und sich sehr für unsere Plüschi-Fotos begeistert hat. Der Moppel ist fast rot geworden, als sie ihn vor der gesamten Gruppe darauf angesprochen hat.
Nach dieser Tour wollten wir die schon recht weite Strecke zum Auto zurückgehen (statt den Cliffwalk fortzusetzen), was durch heftigen Regen deutlich erschwert wurde. Schließlich waren wir aber dort angekommen – Schatzi-Moppel völlig durchnässt – und sind zu unserem Hotel gefahren. Das Zimmer war ganz nach unserem Geschmack, nachdem wir gerade so tolle Häuser besichtigt haben.
Nach einer Ruhe- und Trocknungsphase sind Schatzi-Moppel noch etwas essen gegangenen, allerdings nur gegenüber, einen weiteren Weg hat das Wetter nicht zugelassen. Basti war dabei und es war wohl ein ziemlich schönes Candle Light Dinner.
Nun hoffen wir darauf, dass morgen das Wetter wieder besser ist, denn es geht nach Martha\’s Vinyard. Wir sind alle sehr gespannt.









