Sabbatical Teil 8: Norwegens Südküste

Von Oslo aus ging es an die norwegische Riviera. Unser erster Tag hatte jedoch keinerlei Italien-Vibes, denn es schüttete fast die ganze Zeit.

Donnerstag, 6. Juli 2023

Der Tag startete verregnet, weshalb das Auto unter etwas widrigen Bedingungen beladen werden musste. Als Zwischenstopp zu unserer nächsten Unterkunft hatten wir Verdens End, das Ende der Welt, rausgesucht. Als wir ankamen, war es kühl und grau. Und regnete natürlich auch. Wir bogen daher zuerst ins Restaurant ab. Als wir anschließend wieder raus kamen, kam auch langsam die Sonne raus. Perfekt für eine schnelle Fotosession.

Auf der Weiterfahrt regnete es auch schon wieder und nervte ein bisschen beim Ausladen an unserer Ferienwohnung in Bamble. Außer einem Einkauf passierte an diesem Tag aufgrund des Wetters nichts mehr.

Freitag, 7. Juli 2023

Nach den doch recht anstrengenden Tagen in Oslo war ein bisschen die Luft raus. Wir kamen daher nicht so richtig in die Gänge. Schließlich fuhren wir nach Langesund, unserem südlichen Nachbarort. Dort spazierten wir einfach ein wenig herum.

Nach einer Weile erreichten wir eine Ecke, von der aus man zum Leuchtturm auf der Insel Langøya hinüber schauen konnte.

An diese Ecke schloss sich ein kleines Wandergebiet an, in das wir begeistert eintauchten. Irgendwann hatten wir es in den Ort zurückgeschafft. Dort wurde ein Restaurant fürs Mittagessen gesucht.

Anschließend ging es zurück zur Ferienwohnung, wo wir den Nachmittag mit Lesen und Gammeln verbrachten.

Samstag, 8. Juli 2023

Für diesen Tag hatten wir uns ein bisschen mehr vorgenommen. Nach dem Frühstück fuhren wir in das etwa eine Stunde entfernte Risør. Dort stellten wir leicht irritiert fest, dass richtig viel los war, denn es war Kunsthandwerkermarkt. Nachdem wir geparkt hatten, schauten wir uns ein wenig in der Stadt und am Hafen um.

Schließlich entdeckten wir den Aufstieg zum Risørflekken, einem tollen Aussichtspunkt.

Auf dem Rückweg sahen wir eine Ausschilderung zu einem anderen Aussichtspunkt auf einer alten Festung.

Von hier liefen wir durch den Wald zurück in den Ort und fanden noch einige andere tolle Ecken.

Nach einem kleinen Mittagessen schauten wir noch die andere Hafenecke an, bevor wir zum Auto zurückkehrten.

Als zweites Ziel stand Kragerø auf dem Plan. Auch hier suchten wir zunächst einen Parkplatz und zogen los.

Irgendwann erreichten wir einen kleinen Strand, an dem wir eine Weile herumsaßen. Auf dem Rückweg zum Auto gab es noch ein Eis, dann machten wir uns auf den Weg zur Ferienwohnung.

Unterwegs entdeckten wir noch eine Ausschilderung, die uns neugierig machte. Und so landeten wir in Rognstranda mit einem total coolen Strand. Leider hatten wir keine Badesachen dabei.

Anschließend ging es aber doch zurück zur Ferienwohnung.

Sonntag, 9. Juli 2023

Am Sonntag war es schon wieder Zeit weiterzuziehen. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg an der Südküste entlang nach Westen. Natürlich haben wir auch noch die Ferienwohnung fotografiert.

Als Zwischenstopp hatten wir den Lindesnes Fyr herausgesucht, einen der berühmtesten Leuchttürme Norwegens.

Eigentlich waren Schatzi-Moppel auch hungrig, aber das Angebot in dem winzigen Café sprach sie nicht so richtig an, deshalb gab es nur ein Eis und einen kurzen Blick ins Museum.

Eine Weile später erreichten wir unsere Ferienwohnung in Farsund. Wir luden aus und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Supermarkt. Zum einen hatten wir irgendwie genug gesessen, zum anderen war der Sonntag nach der Wettervorhersage der letzte sommerliche Tag für eine Weile.

Montag, 10. Juli 2023

Der Montag begann grau und mit Nieselregen. Wir schafften es, am späten Vormittag zum Einkaufszentrum zu spazieren. Immerhin ein winziger Ausflug.

Dort konnten wir einen günstigen Ersatz für unsere kaputte Reisetasche finden und entdeckten einen Schnäppchenmarkt. Da in Norwegen alles extrem teuer ist, ist das natürlich hilfreich. Als wir das Einkaufszentrum verließen, war es halbwegs trocken, weshalb wir noch ein wenig im Ort herumliefen, bevor es zum Mittagessen zum Thailänder ging.

Der restliche Tag war leider komplett verregnet, weshalb wir in der Ferienwohnung herumgammelten.

Dienstag, 11. Juli 2023

Am Dienstag war zunächst gar nichts zu holen. Es schüttete mehr oder weniger den ganzen Tag wie aus Eimern.

Erst am Abend hatte sich der Himmel beruhigt, weshalb wir nach zehn noch zu einem kleinen Abendspaziergang aufbrachen. Guckt mal, wie hell es noch war.

Mittwoch, 12. Juli 2023

Am Mittwochmorgen überraschte uns das Wetter mit Sonnenschein. Wir beschlossen daher, nach dem Frühstück zu einigen kleinen Stopps aufzubrechen. Zuerst fuhren wir zum Havik Strand. Eigentlich sollten dort auch hübsche bunte Häuser stehen, aber die haben wir nicht gefunden. Schön war es da trotzdem.

Als nächstes fuhren wir zum Lista Fyr.

Die Fahrt zum nächsten Leuchtturm mussten abbrechen, da uns die Straße zu gruselig war. Stattdessen landeten wir in Elle und fotografierten dort am Sigersvollstranda.

Danach ging es über eine recht abenteuerliche Straße weiter nach Flekkefjord. Dort gab es ein paar Fotos und ein kleines Mittagessen.

Anschließend fuhren wir zur Ferienwohnung zurück, von wo aus wir später noch einen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt über Farsund machten.

Donnerstag, 13. Juli 2023

Heute war auch schon wieder unser letzter Tag an diesem Stopp, deshalb wollten wir gerne noch was cooles unternehmen. Das Wetter war unbeständig mit deutlicher Tendenz zu sonnig, deshalb fuhren wir zum erwa eine Stunde entfernten Parkplatz am Brunfjell. Wir starteten höchst motiviert, wurden aber leider schnell ausgebremst. Der anspruchsvolle Weg war matschig und rutschig, weshalb wir nur sehr langsam vorankamen.

Schließlich erreichten wir eine Kreuzung und gingen weiter Richtung Oddan, einem Aussichtspunkt. Der Weg wurde immer unwegsamer, aber plötzlich kam ein Leuchtturm in Sicht! Mit neuer Energie liefen wir weiter.

Auf dem Rückweg zur Kreuzung passierten zwei Dinge: Zum einen rutschte der Moppel unglücklich weg und schrammte sich die Hand auf. Zum anderen fing es an zu regnen. Wir diskutierten kurz die Situation und beschlossen dann einstimmig, zum Auto zurückzugehen. Das war anstrengend genug.

Ein bisschen schade ist es natürlich um die Highlights, die wir verpasst haben, aber wir denke, es war die vernünftigste Entscheidung. Den Rückweg musste dann das Schatzi fahren, hat das aber super gemacht. Am Abend waren wir bei Sonnenschein nochmal kurz im Ort zum Essen.

Morgen geht es weiter nach Stavanger. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter insgesamt wieder besser wird, damit wir mehr unternehmen können. Danke!

2 Kommentare zu „Sabbatical Teil 8: Norwegens Südküste“

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