Sabbatical Teil 19: Am Vättern

Nachdem wir mit dem Vänern am größten See Schwedens waren, sind wir am Vättern am zweitgrößten und zugleich tiefsten See Schwedens gewesen.

Sonntag, 27. August 2023

Am Sonntagvormittag haben wir wie üblich gepackt und unsere Ferienwohnung in Kristinehamn verlassen. Natürlich haben wir wie immer noch Fotos gemacht.

Gegen halb eins erreichten wir unsere nächste Ferienwohnung in Motala am Vättern, die wir netterweise schon so früh beziehen durften. Wir luden aus und verteilten unsere Sachen in der nicht gerade großen Ferienwohnung, dann gingen wir zu Fuß in den Ort hinüber.

Nach einem schnellen Mittagessen spazierten wir bei schönstem Sonnenschein am Seeufer entlang.

Nach einer Weile gingen wir zurück. Wir machten noch einen kurzen Abstecher zum Supermarkt, dann machten wir es uns in der Ferienwohnung gemütlich.

Montag, 28. August 2023

Der Montag begann verregnet, weshalb morgens herumgetrödelt und gespielt wurde. In der Mittagszeit wurde das Wetter besser, sodass wir in der Ort gehen konnten. Erst gab es ein Mittagessen, anschließend ging der Moppel zum Frisör, während das Schatzi mit uns herumlief und Fotos machte.

Als sie sich gerade auf einer Bank am Ufer niedergelassen hatte, ereilte sie ein Hilferuf vom Moppel: Der Frisör wollte Bargeld! Wie üblich hatten wir keins und so lief das Schatzi kreuz und quer durch die Gassen, bis sie im vierten Anlauf einen Geldautomat fand, der schwedische Kronen ausspuckte. Juchu. Eilig flitzte sie zum Frisör und löste den Moppel aus, der sich sichtlich freute.

Gemeinsam gingen wir zum Motala Motormuseum, in dem u.a. alte technische Geräte

und jede Menge Oldtimer ausgestellt waren.

Danach kehrten wir ein wenig geschafft in die Ferienwohnung zurück.

Dienstag, 29. August 2023

Da die Wettervorhersage für Dienstag Sonne versprach, machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Norrköping. Hier waren wir vor 8 Jahren bei einem kurzen Zwischenstopp auf unserem Schweden-Roadtrip von Malmö nach Stockholm und ziemlich angetan. Als wir an diesem Tag in Norrköping ankamen, war der Himmel jedoch wolkenverhangen und es war ziemlich kühl. Die Stimmung war daher etwas gedrückt, während wir vom Parkplatz am Fluss entlang Richtung Innenstadt gingen.

Wir streiften ein wenig herum und fanden einige schöne Fotomotive, was die Stimmung etwas verbesserte.

Plötzlich wurden wir geblendet! Tatsächlich lugte die Sonne durch die Wolken und nach und nach war mehr blauer Himmel zu sehen.

Nach dem Mittagessen liefen wir mit neuer Energie herum und schossen noch jede Menge Fotos. Wir haben nachfolgend für euch die schönsten herausgesucht.

Irgendwann beschlossen wir, auf der anderen Flussseite zum Auto zurück zu gehen, wo wir unterwegs auch noch in den Genuss einer echten schwedischen Fika (= Kaffepause) kamen.

Zurück in unserer Ferienwohnung stand Erholung auf dem Plan. Mit (jeweils, nicht insgesamt) 17.000 Schritten hatten Schatzi-Moppel für diesen Tag wirklich genug getan.

Mittwoch, 30. August 2023

Eigentlich war die Wettervorhersage für heute gar nicht so gut. Das hatte sich jedoch über Nacht verbessert, sodass wir beim Aufstehen blauen Himmel sehen konnten. Darüber waren wir natürlich sehr erfreut und brachen am späten Vormittag Richtung Norden auf, denn wir hatten zwei Ziele am Vättern im Blick. Zunächst parkten wir auf einem Parkplatz am Wandergebiet Harge Uddar. Direkt am Anfang mussten wir mitten durch eine Kuhherde (nicht im Bild) hindurch gehen, aber das Schatzi hat sich tapfer geschlagen und wurde von den Kühen auch eher müde belächelt.

Anschließend liefen wir durch einen Wald, der eigentlich voll hübsch war. Es war aber nahezu unmöglich, Fotos zu machen, denn sobald man stehen blieb, stürzte sich der Mückenschwarm auf uns, der uns durch den Wald folgte.

Nach einer Weile erreichten wir den Aussichtspunkt Korpabergen, an dem wir kurz pausierten.

Schließlich ging es weiter bis zum bald folgenden nächsten Aussichtspunkt. Da war es total schön.

Leider verpassten wir danach den richtigen Abzweig und standen plötzlich wieder an der Kuhweide (nicht im Bild).

Wir entschieden uns, vom Parkplatz aus noch einmal in die andere Richtung zu gehen und erhaschten noch tolle Blicke auf den Vänneviken.

Leider haben wir so ein Stück der sicher noch tollen Wanderung verpasst, aber niemand hatte Lust, sich nochmal durch die Mückenhorden zu kämpfen. Wir gingen daher zurück zum Auto und fuhren weiter nach Askersund, schon auf den ersten Blick ein sehr schöner Ort.

Nach einer Art Fischbrötchen am Hafen streiften wir eine Weile herum und knipsten ein paar Fotos.

Irgendwie waren wir aber alle ein bisschen geschafft, deshalb kehrten wir zum Auto zurück und fuhren zu unserer Ferienwohnung nach Motala, wo wir den restlichen Tag entspannen. Morgen geht es dann weiter zu unserer letzten Station in Schweden.

1 Kommentar zu „Sabbatical Teil 19: Am Vättern“

  1. Das mit dem Bargeld wäre mir/uns auch passiert. Ich habe vor Jahren zur einer Bank gewechselt bei der ich weltweit kostenlos Geld abheben darf. Durch die ganze Kartenahlerei habe ich diesen Vorteil jedoch so gut wie nie verwendet. =)Norrköping sieht ja total klasse aus. Das werde ich mir sicherlich merken sollten wir mal „in die Gegend“ kommen.

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