Tag 12: Von Vermont nach Massachusetts

Nach dem gestrigen Tag, an dem wir etwas im Pech waren, war heute ein Tag mit mehr Glück und viel sportlicher Betätigung. Begonnen hat es heute Morgen allerdings wenig Vielversprechend mit ziemlich viel Regen. Schatzi-Moppel haben daher beim Frühstück herumgetrödelt und danach noch ein bisschen mit Little Grover, Big Bird, Rosita und den beiden Trollen geplaudert. Der Abschied fiel ihnen doch sichtlich schwer. Mir allerdings auch.

Irgendwann haben sie sich aber losgerissen, alles ins Auto geräumt und sind losgefahren.  Zunächst gab es einen ungeplanten Stopp an einer Covered Bridge, die wir durchfahren haben.

Der erste geplante Stopp, da es gerade dabei war aufzuklaren und es ohnehin auf unserem Weg lag, war die Quechee Gorge, die wir gestern aufgrund des Wetters ausgelassen hatten. Wir beschlossen, dass man ja zumindest mal schauen kann. Und es war doch ziemlich schön. Es ging ein gutes Stück bergab, aber auf befestigten Wegen, mit halben Blick auf die Schlucht (es waren einige Bäume im Weg). Unten angekommen, konnten wir ein bisschen auf rutschigen, schroffen Felsen herumklettern und haben dabei ein paar nette Fotos hinbekommen.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz kamen wir am Info-Center vorbei, wo das Schatzi noch ein schönes T-Shirt gekauft hat. Danach ging es weiter zu den Wasserfällen am Mount Ascutney, wo wir gestern keinen Parkplatz gefunden haben. Heute sah es gut aus, von oben war es trocken und so haben sich Schatzi-Moppel auf den Weg zu den Cascade Falls gemacht. Das war ein ganz ordentlicher Weg von etwas über einer Meile über Stock und Stein. Schatzi-Moppel haben zwischendurch ein bisschen anstrengt gewirkt. Der Trail war aber ziemlich cool und irgendwann waren wir am Schild, das den Wasserfall auswies, angekommen. Irgendwie war hier aber nicht viel zu sehen, sodass der Moppel noch versucht hat, seitlich vom Wasserbecken herunter zu kommen. Das hat er aber dann doch  recht schnell aufgegeben und wir haben den ziemlich enttäuschenden Rest des Wasserfalls fotografiert.

Wir lernen, dass nicht jede Anstrengung angemessen honoriert wird. Nach einem kleinen Fotostopp haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Wir waren gerade ins Auto gestiegen, da fing es aus heiterem Himmel an zu regnen. Puh! Dieser verrückte Berg. Es ging dann weiter in Richtung unseres nächsten Übernachtungsorts, wobei aber unterwegs noch ein weiterer Wasserfall angefahren werden sollte, der bereits in Massachusetts lag. Tschüß, Vermont. Laut Google mussten wir einmal um den Berg herumfahren. Auf der Seite, von der wir kamen, waren die Royalston Falls aber plötzlich ausgeschildert, also haben wir hier geparkt und sind hingelaufen. Das war allerdings nochmal eine ganz schöne Wegstrecke. Der Wasserfall war dafür sehr nett.

Schließlich wollten wir noch den letzten Wasserfall, den der Moppel ausgesucht hatte, anschauen. Als wir am Parkplatz vom Bear Den angekommen sind, war es allerdings schon halb 6, also nur noch  etwa eine halbe Stunde hell. Außerdem sah der Himmel komisch aus. Wir haben daher gemeinschaftlich entschieden, es für heute gut sein zu lassen und zum Hotel zu fahren. Das war eine extrem gute Idee, denn nur zwei bis drei Minuten später begann es zu nieseln und in der Folge hat es richtig geschüttet, aber frag nicht nach Sonnenschein! Wir waren richtig froh über diese Entscheidung.

Im Subway neben unserem Hotel wurde  dann ein schnelles Sandwich geschnappt, das zugleich Mittag- und Abendessen war. Dieses wurde im Hotel verzehrt. Das Schatzi war anschließend noch richtig fleißig und hat Wäsche gewaschen und den Pool genutzt. 25 Bahnen, auch wenn sie kürzer als in üblichen deutschen Schwimmbädern waren, finde ich ganz beachtlich nach diesem Tag. Jetzt wird sich aber erholt und vermutlich bald geschlafen.

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