Buchrezension: Danielle Weidig – Nightingale: Mord in der Mossy Hollow Lodge

Ende letzten Jahres habe ich den ersten Teil der Nightingale-Reihe als Rezi-Exemplar gelesen und damals natürlich auch eine Rezension dazu geschrieben, die ihr hier findet:

Da ich neugierig war, wie die Geschichte weiter geht, habe ich mir inzwischen Teil 2 selbst gekauft und auch gleich gelesen. Von meinen Eindrücken dazu berichte ich heute.

Darum geht’s

Nach ihrem ersten Mordfall will sich die extravagante Lady Lydia ganz ihrem neuen Leben als Countess widmen. Ehrlich! Wirklich! Doch dann erschüttert ein mysteriöser Mord die Pension im idyllischen Whispering Pines. Der Hauptverdächtige? Ausgerechnet der Chauffeur ihrer exzentrischen Schwiegermutter. Lydia stöckelt durch ein raffiniertes Netz aus Lügen und Rätseln bis nach London und lernt, dass man bösen Menschen und bissigen Hunden besser nicht den Rücken zukehrt. Immer an ihrer Seite: der stilvolle, unentbehrliche Butler Godfrey.

(Buchbeschreibung von Amazon)

Mein Fazit

Die Personen rund um Lady Lydia waren mir ja bereits aus Teil 1 vertraut, sodass ich schnell in die Handlung gefunden habe, die auch unmittelbar an den ersten Teil anschließt. Die Charaktere waren wie immer gut gezeichnet. Lady Lydia mochte ich ohnehin und Godfrey ist nach wie vor mein Lieblingsbutler. Die Beziehung zwischen Lydia und Nigel fand ich zwischendurch etwa schwierig, aber die beiden haben sich zum Glück zusammengerauft.

Der gewohnt flüssige Schreibstil hat mich auch durch diese Geschichte getragen, die wieder viele spannende Wendungen bereit gehalten hat. An zwei, drei Stellen fand ich Lydia ein bisschen naiv, aber im Eifer des Gefechts handelt wohl niemand immer logisch und sinnvoll.

Insgesamt ein gut durchdachter Plot, der erneut mit einem offenen Ende Lust auf den nächsten und wohl auch letzten Teil der Reihe macht, der noch in diesem Jahr erscheinen soll. Ich bin gespannt, was Lady Lydia dann noch erleben wird!

Ein schöner Cozy Krimi, den man ungern aus der Hand legen mag.

⭐⭐⭐⭐

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